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Schleswig-Holstein hilft Gründern

Kiel. Schleswig-Holstein will Hochschulabsolventen mit einem neuen Gründerstipendium den Weg in die Selbstständigkeit ebnen. Das Angebot richte sich an Absolventen, die eine überzeugende technologie- oder wissensorientierte Idee haben mit der Perspektive für ein marktfähiges Start-up-Unternehmen, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD).
15.01.2016, 00:00
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Von DPA

Schleswig-Holstein will Hochschulabsolventen mit einem neuen Gründerstipendium den Weg in die Selbstständigkeit ebnen. Das Angebot richte sich an Absolventen, die eine überzeugende technologie- oder wissensorientierte Idee haben mit der Perspektive für ein marktfähiges Start-up-Unternehmen, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD). Dem Land dürfe keine gute Idee zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verloren gehen, betonte Meyer. Es gelte, die Innovationskraft der Betriebe zu stärken.

Meyer stellte das insgesamt eine Million Euro teure Programm – es ist zunächst auf vier Jahre befristet – mit Vertretern der Hochschulen aus Lübeck, Kiel und Flensburg vor. Die Hochschulen sind eingebunden. Seit Jahren streben sie eine engere Verzahnung mit der Wirtschaft an und fördern Unternehmensgründungen von Studenten vielfältig. So hat etwa ein Student aus Flensburg die Idee für den Versand von Balkonpflanzen entwickelt – und gründete das Unternehmen dann aber in Niedersachsen.

Ziel sei es, Studenten direkt nach dem Studienabschluss bei der Vorbereitung einer Unternehmensgründung zu unterstützen, betonte Meyer. „Stipendiaten erhalten in der Regel sechs Monate, in Ausnahmen bis zu zwölf Monate im Schnitt 1600 Euro.“ Mit dem Förderinstrument reiht sich Schleswig-Holstein nach Angaben von Ludewig ein in die Reihe von 13 anderen Bundesländern, die bereits eine ähnliche Unterstützung anbieten.

DPA

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