Bremen Seemannsmission muss sparen

Bremen. Die Deutsche Seemannsmission muss für die kommenden Jahre mit massiven finanziellen Einsparungen rechnen. Der Verein verzeichne Mindereinnahmen einerseits durch den „dramatischen Einbruch“ der freiwilligen Reederabgaben, sagte Generalsekretärin Heike Proske am Freitag.
17.06.2017, 00:00
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Von epd

Bremen. Die Deutsche Seemannsmission muss für die kommenden Jahre mit massiven finanziellen Einsparungen rechnen. Der Verein verzeichne Mindereinnahmen einerseits durch den „dramatischen Einbruch“ der freiwilligen Reederabgaben, sagte Generalsekretärin Heike Proske am Freitag. Andererseits hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) geringere Zuweisungen ab dem Jahr 2020 beschlossen. Auf der Mitgliederversammlung in Breklum (Nordfriesland) am Freitag wurde zudem die Hamburger Ärztin Clara Schlaich zur neuen Präsidentin gewählt. Insgesamt verfügt die Seemannsmission bisher über einen Haushalt von rund 2,5 Millionen Euro. Davon wurden bisher 17 Auslandsstellen und sieben Stellen in der Geschäftsstelle finanziert. Viele Reedereien würden die Zuschüsse für die Seemannsmission kürzen, so Proske. Auch die EKD müsse rückläufigen Kirchensteuereinnahmen vorbauen und habe deshalb ihre Zuweisungen ab dem Jahr 2020 von bisher 1,35 auf eine Million Euro reduziert. Dies bedeute insgesamt Mindereinnahmen von rund einer halben Million Euro. Zur Deutschen Seemannsmission mit ihrer Zentrale in Bremen gehören 32 Stationen im In- und Ausland.

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