Wirtschaft Spionage bedroht deutsche Wirtschaft

Berlin. Der Verfassungsschutz hat die Unternehmen in Deutschland eindringlich vor Wirtschaftsspionage gewarnt. Gleichzeitig forderte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, im «Hamburger Abendblatt» eine bessere Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden.
21.08.2010, 13:20
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Berlin. Der Verfassungsschutz hat die Unternehmen in Deutschland eindringlich vor Wirtschaftsspionage gewarnt. Gleichzeitig forderte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, im «Hamburger Abendblatt» eine bessere Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden.

Spionage sei eine permanente Bedrohung, sagte er. Doch vor allem in der mittelständischen Wirtschaft werde die Gefahr unterschätzt.

Im Mittelstand sei die Bereitschaft, in den Unternehmensschutz zu investieren, nicht sehr ausgeprägt, sagte Fromm dem Blatt. Es gebe auch eine gewisse Zurückhaltung, dem Verfassungsschutz Hackerangriffe oder Ausspähversuche mitzuteilen.

Die Zahl der erkannten Angriffe auf deutsche Computersysteme sei seit 2005 deutlich gestiegen, sagte Fromm dem Blatt. Im vergangenen Jahr seien allein 1500 Angriffe auf deutsche Regierungsstellen registriert worden - vor allem aus Asien, besonders China. Belastbare Zahlen für den Schaden, der in Deutschland durch Wirtschaftsspionage entsteht, lägen nicht vor. (dpa)

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