ACH Studie: Mädchen fehlen die Vorbilder

München. Fehlende weibliche Vorbilder ist einer neuen europaweiten Studie einer der Gründe, warum sich Mädchen und Frauen selten für technische Berufe entscheiden. Für die Untersuchung im Auftrag von Microsoft wurden Frauen und Mädchen aus elf europäischen Ländern befragt, darunter 1000 Deutsche im Alter zwischen elf und 30 Jahren.
16.02.2017, 00:00
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Studie: Mädchen fehlen die Vorbilder
Von Carolin Henkenberens

München. Fehlende weibliche Vorbilder ist einer neuen europaweiten Studie einer der Gründe, warum sich Mädchen und Frauen selten für technische Berufe entscheiden. Für die Untersuchung im Auftrag von Microsoft wurden Frauen und Mädchen aus elf europäischen Ländern befragt, darunter 1000 Deutsche im Alter zwischen elf und 30 Jahren. Die Studie macht vier Hauptfaktoren aus, die das Interesse junger Frauen an technischen Fächern deutlich sinken lässt: der Mangel an weiblichen Vorbildern, fehlende Praxiserfahrungen, Ungleichbehandlung sowie fehlende Kenntnisse über Anwendungsgebiete im echten Leben. Dass Mädchen sich nicht für Technik interessieren, ist demnach nicht richtig: Fast 40 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in diesen Bereichen Karriere zu machen. Im Alter von elf bis 16 Jahren ist das Interesse am stärksten ausgeprägt – mit 16 Jahren sinkt es jedoch rapide. Die traditionell eher männerdominierte IT-Branche klagt seit Jahren über einen anhaltenden Fachkräftemangel.

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