VW Volkswagen setzt verstärkt auf E-Antrieb

Genf. Volkswagen setzt in den kommenden Jahren verstärkt auf Elektroantriebe. Bis zum Jahr 2018 sollen drei Prozent der verkauften Fahrzeuge Elektroautos sein, kündigte Konzernchef Martin Winterkorn am Montagabend zum Auftakt des 80. Genfer Autosalons an.
01.03.2010, 21:51
Lesedauer: 1 Min
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Genf. Volkswagen setzt in den kommenden Jahren verstärkt auf Elektroantriebe. Bis zum Jahr 2018 sollen drei Prozent der verkauften Fahrzeuge Elektroautos sein, kündigte Konzernchef Martin Winterkorn am Montagabend zum Auftakt des 80. Genfer Autosalons an.

«Jetzt machen wir die Elektromobilität zur zweiten starken Säule», sagte Winterkorn. Volkswagen habe als Mehrmarkenkonzern «wie kein Zweiter das Zeug dazu». «Und Volkswagen wird der Autobauer sein, der das "Elektroauto für Alle" in die Großserie bringt», sagte Winterkorn.

Er bekräftigte das Ziel, Volkswagen bis 2018 zum größten Autohersteller der Welt zu machen und dann mehr als zehn Millionen Autos pro Jahr abzusetzen. In den kommenden Jahren investiere der Konzern in eine Elektrooffensive. Bereits in diesem Jahr kommen die Geländewagen VW-Touareg und Audi Q5 mit Hybridantrieb auf den Markt. Auch die künftige zehnte Marke Porsche bringt den Cayenne mit Hybridmotor an den Start.

Ende 2012 soll der e-tron als erstes reines Elektroauto in einer Kleinserie an den Start gehen. 2013 werde dann nach Worten Winterkorns das «Schlüsseljahr bei den reinen Elektroautos». Dann solle zunächst mit dem e-up! das erste reine Elektroauto in Serie gehen, wenige Monate später der erste E-Golf und der E-Jetta zum Jahresende.

Eine Rolle auf diesem Weg solle auch die Partnerschaft mit dem japanischen Hersteller Suzuki spielen. Suzuki sei vor allem bei Kleinstwagen in Asien hervorragend aufgestellt, sagte Winterkorn. VW- Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch sagte, Suzuki liefere Spitzentechnik bei Fahrzeugen vor allem im unteren Bereich «und verdient damit Geld».

Porsche plant den Einstieg in die Serienproduktion eines Sportwagens, der weniger CO2 ausstößt als ein Kleinwagen. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller prüft nach Worten von Vorstandschef Michael Macht die Markteinführung der Konzeptstudie des Hybridfahrzeugs 918 Spyder. Seine Emissionen des klimaschädlichen Kohlendioxids sollen 70 Gramm je Kilometer betragen. Dies würde einem Spritverbrauch von drei Litern auf 100 Kilometer entsprechen. «Porsche hat noch nie eine Studie gezeigt, die dann nicht gebaut wurde», sagte Macht, der aber keine Angaben zum möglichen Produktionsstart machte. (dpa)

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