100 Ausbilder der GC-Gruppe treffen sich in Stuhr zum Erfahrungsaustausch Voneinander für die Praxis lernen

Die GC-Gruppe, zu der auch die Stuhrer Firma Cordes & Graefe gehört, hat einen zweitägigen Workshop für ihre Ausbilder veranstaltet. Bei dem Treffen in Stuhr wurden eigene Erfahrungen ausgetauscht.
19.06.2016, 00:00
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Voneinander für die Praxis lernen
Von Esther Nöggerath

Stuhr. Rund 100 Ausbilder aus ganz Deutschland sind vor Kurzem zu einem gemeinsamen Workshop bei der Firma Cordes & Graefe in Stuhr zusammengekommen. Unter dem Motto "Aus der Praxis für die Praxis lernen" kamen die Teilnehmer von der GC-Gruppe zu einem ersten gemeinsamen Treffen zusammen, um sich über das Thema Ausbildung und die eigenen Erfahrungen in dem Bereich auszutauschen. Der Workshop ging insgesamt über zwei Tage.

Die GC-Gruppe, zu der auch Cordes & Graefe gehört, ist ein Zusammenschluss von mehr als 100 inhabergeführten Familienunternehmen, die als Großhändler mit Sanitär, Heizung, Klima/Lüftung, Elektro, Dachtechnik, Installation, Tiefbau und Industrietechnik die gesamte Palette der Haustechnik abdecken, wie Erik Trümpler von der Unternehmenskommunikation mitteilte. Zu der Gruppe gehören insgesamt 15 000 Mitarbeiter an mehr als 800 Standorten, wodurch die GC-Gruppe in diesem Bereich der führende Großhändler im deutschsprachigen Raum ist. Außerhalb von Deutschland ist die Gruppe in weiteren 17 Ländern vertreten.

Ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Gruppe sind laut Trümpler die engagierten Ausbilder in den verschiedenen Partnerhäusern. „Ausbildung ist eine tragende Säule der Zukunft unserer Gruppe. Die Weitergabe von Praxiswissen zwischen unseren Partnerhäusern ist ein echtes Pfund: Wir profitieren voneinander und entwickeln uns zusammen stetig weiter“, betonte Thomas Werner, der Geschäftsführer von Cordes & Graefe, bei dem Workshop.

Um den Einstieg in das Berufsleben für die jungen Menschen so gewinnbringend, attraktiv und einfach wie möglich zu gestalten, würden die Ausbilder in den GC-Häusern ihre Schützlinge bei allen wichtigen Belangen unterstützen. Sie seien Ansprechpartner, Vertrauensperson, Vermittler von soliden Fachkenntnissen und die Verbindungsstelle zur Berufsschule in einem, heißt es. Außerdem würden sie den Unternehmensnachwuchs oftmals selbst rekrutieren und pädagogische Verantwortung übernehmen.

Heike Schirm, die bei der GC-Gruppe für die Personalentwicklung verantwortlich ist, entwickelte den zweitägigen Workshop in Stuhr und ermöglichte den Ausbildern damit einen umfassenden Austausch untereinander. „Der Workshop hat einmal mehr gezeigt: Voneinander zu lernen, ist eine der großen Stärken der GC-Gruppe“, freute sich Schirm. „Ein Haus berichtet von einem erfolgreichen Projekt, andere Häuser können diese Idee aufgreifen und davon profitieren.“ Außerdem bekamen die Ausbilder bei dem Treffen einen tiefen Einblick in die Themen „Lokales Marketing“, „Personalwesen“, „Azubis fordern und fördern“ sowie „Arbeitsrecht für Ausbilder“.

Die GC-Gruppe bildet derzeit rund 2000 junge Menschen zum Kaufmann und zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel oder zur Fachkraft für Lagerlogistik aus. Die regionale Präsenz der Gruppe ermöglicht den Auszubildenden dabei von Anfang an den direkten Kundenkontakt und die internationale Präsenz wiederum den Blick über den Tellerrand, berichtet Erik Trümpler. Außerdem schaffe die GC-Gruppe mit ihrer hohen Ausbildungsquote und einer Übernahmechance von mehr als 90 Prozent Perspektiven. „Wer in unserer Gruppe gelernt hat, weiß, auf was es ankommt. Mutig, fair und verlässlich stärken wir unsere Kunden vom Fachhandwerk“, sagte Thomas Werner.

„Mut und Vertrauen“ lautete auch das Thema des Gast-Vortrags von Unternehmensberater, Coach, Buchautor und künftig auch Kino-Held Saliya Kahawatte. Kahawatte machte einst als Blinder in der Gastronomie Karriere – ohne seine Behinderung zu offenbaren. „Er ist ein Macher, geht die Dinge mutig an“, heißt es. Das spiegele eben auch den Charakter der GC-Gruppe wider.

„Die einzelnen GC-Großhandelshäuser schenken ihren Mitarbeitern von Anfang an Vertrauen, übertragen ihnen früh Verantwortung, lassen Sie ausprobieren“, teilte Trümpler mit. Die Erfahrung zeige, dass das bereits während der Ausbildung der richtige Weg ist: Projekte, wie das „Azubi-ABEX“, also ein über mehrere Wochen allein von Auszubildenden geführtes Abholexpresslager, waren ein großer Erfolg. Thomas Werner sagte dazu: „Unsere Aufgabe ist es, eine Basis zu schaffen, die den Erfolg ermöglicht. Nur durch eine hervorragende Ausbildung unserer Mitarbeiter haben wir uns zu dem entwickelt, was wir heute sind.“

„Wir profitieren voneinander und entwickeln uns stetig weiter.“ Thomas Werner, Cordes & Graefe
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