Black Friday

Vorsicht vor Fake-Angeboten

Annabel Oelmann von der Bremer Verbaucherzentrale, warnt vor Fake-Rabatten am Black Friday.
22.11.2018, 20:17
Lesedauer: 1 Min
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Vorsicht vor Fake-Angeboten
Von Lisa Boekhoff
Vorsicht vor Fake-Angeboten

Annabel Oelmann

VZ-Bremen/dpa

Verbraucher sollten sich von den Rabatten nicht blenden lassen, meint Annabel Oelmann, Vorständin der Bremer Verbraucherzentrale. Sie sieht in den Aktionstagen vor allem ein Marketinginstrument der Händler. Die Aktion sei freiwillig, das sei manchem nicht klar, und die Anbieter hätten gute Gründe dafür – etwa Platz zu schaffen und Reste loszuwerden.

Wer schon länger ein Produkt benötige und Preise verglichen habe, für den könnten die Angebote tatsächlich eine günstige Gelegenheit sein. „Derjenige kann Schnäppchen machen.“ Verbraucher sollten sich jedoch nicht zu Einkäufen verführen lassen, die für sie gar nicht sinnvoll oder vielleicht sogar nicht bezahlbar seien. Oelmann rät generell zur Vorsicht. So nutzten Betrüger die Gelegenheit, in Fake-Online-Shops mit angeblichen Black-Friday-Deals zu täuschen. Wenn Vorkasse verlangt und zugleich Druck erzeugt werde – etwa mit dem Hinweis, dass nur noch wenige Artikel verfügbar seien – sollte man nicht kaufen. Sonst könnte das Geld womöglich weg sein. Oelmann rät zur Bezahlung per Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal.

Der Vorteil beim Interneteinkauf sei, dass es eine Widerrufsmöglichkeit gebe. „Der Umtausch im stationären Handel dagegen ist reine Kulanz“, stellt Oelmann klar. Weil dieser meist möglich sei, glaubten aber viele Kunden fälschlicherweise, dass es ein Recht darauf gebe.

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