Automobilindustrie

VW-Betriebsratschef Osterloh kritisiert Vorstand für verfehlte Nutzfahrzeugstrategie

Bremen. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Bernd Osterloh, hat den zuständigen Markenvorstand des Unternehmens für die verfehlte Strategie in der Nutzfahrzeugsparte kritisiert. „Unsere Nutzfahrzeugstrategie ist eindeutig ausbaubar“, sagte Osterloh dem WESER-KURIER.
10.01.2010, 16:39
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Von Günther Hörbst

Bremen. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Bernd Osterloh, hat den zuständigen Markenvorstand des Unternehmens für die verfehlte Strategie in der Nutzfahrzeugsparte kritisiert. „Unsere Nutzfahrzeugstrategie ist eindeutig ausbaubar“, sagte Osterloh dem WESER KURIER.

„Da hat der zuständige Markenvorstand in Hannover sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.“ VW gebe es in diesem Segment praktisch nur in Deutschland und einigen wenigen Ländern Europas, kritisierte der Betriebsratschef. Toyota verkaufe seinen Pritschenwagen Hilux auf der ganzen Welt in hoher Stückzahl.

„Wo sind wir denn da?“, fragte Osterloh. „Wir fangen gerade an, das Modell Ameroc in Argentinien auf den Markt zu bringen. Oder nehmen Sie Südafrika: Da gibt es kleine Busse, die auch hauptsächlich von Toyota oder Koreanern kommen. Da sind wir so gut wie nicht vertreten. Das ist eine große Schwäche.“ Osterloh forderte den Vorstand auf, diese Lücke zu schließen. „Das müssen wir schnell ändern“, sagte er. Wenn das Unternehmen sein Ziel einhalten wolle, 2018 Toyota als führenden Automobilhersteller abzulösen, „müssen wir zusehen, dass wir auf allen wichtigen Märkten und Feldern erfolgreich sind“.

 

Das vollständige Interview lesen Sie am Montag im WESER-KURIER.

 

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