Arbeitslosigkeit durch Corona

Hilfe in der Not

Die Corona-Krise kann auch für andere Krankheiten wie Depressionen sorgen - hervorgerufen durch Arbeitslosigkeit. Das muss mit außergewöhnlichen Maßnahmen behandelt werden, findet Peter Hanuschke.
12.05.2020, 09:24
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Hilfe in der Not
Von Peter Hanuschke
Hilfe in der Not

Eine Notlage aus Folge der Corona-Krise kann auch zu Depressionen führen.

Marijan Murat/DPA

Die Maßnahmen, um den Verlauf der Corona-Pandemie zu verlangsamen, waren so außergewöhnlich und umfassend wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Maßnahmen zeigten ihre Wirkung. Covid-19 darf aber nicht nur auf die unmittelbar im Zusammenhang stehende Lungenerkrankung beschränkt werden.

Das Virus kann auch auch für weitere Krankheiten sorgen: Wer seine Arbeit aufgrund der wirtschaftlichen Einschränkungen verliert oder wegen der Virus-Krise weniger verdient und seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, der ist auch ein potenzieller Krankheitskandidat.

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So eine Situation kann eine Depression hervorrufen und andere Krankheiten verursachen. Das gilt es zu verhindern. Wer nachweislich durch die Corona-Krise unverschuldet in eine massive finanzielle Schieflage gerät, dem muss geholfen werden. Wie das aussehen könnte? Genau mit den Mitteln, die gegen die Corona-Pandemie eingesetzt werden: mit außergewöhnlichen Maßnahmen. Das könnten beispielsweise öffentliche Niedrigzins-Kreditprogramme sein, die es von der Länge der Laufzeit her so noch nicht gegeben hat.

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