Wegen Hapag-Lloyd

Weniger Umschlag in Bremerhaven

In den bremischen Häfen wird es beim Umschlag in diesem Jahr einen Rückgang geben. Grund dafür: Der Abzug von vier Transatlantik-Diensten von Hapag-Lloyd zu Jahresbeginn von Bremerhaven nach Hamburg.
16.12.2019, 13:37
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Weniger Umschlag in Bremerhaven
Von Peter Hanuschke
Weniger Umschlag in Bremerhaven

Der Umschlag ist in Bremerhaven mit 4,96 Millionen Standardcontainern (TEU) um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Mohssen Assanimoghaddam

Der Umschlag in den bremischen Häfen wird mit einem Minus im Vergleich zu 2018 abschließen. Das entspricht allerdings der Prognose vom Jahresanfang. Der seeseitige Güterumschlag wird bei etwa 71,2 Millionen Tonnen liegen, was einem Rückgang von 4,3 Prozent entspricht. Der Grund für den Rückgang liegt in erster Linie an der Verlagerung von vier Transatlantik-Diensten von Hapag-Lloyd zu Jahresbeginn. Die Reederei verzichtete auf einen Halt in Bremerhaven zugunsten Hamburgs. Der Umschlag ist mit 4,96 Millionen Standardcontainern (TEU) um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Dadurch lässt sich auch erklären, weshalb der Rückgang in der Seestadt zu verzeichnen war: Dort lag der Umschlag bei 58 Millionen Tonnen und damit um 6,5 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die stadtbremischen Häfen verzeichneten dagegen ein Wachstum: Dort gab es eine Steigerung um 7,2 Prozent auf 13,2 Millionen Tonnen. Der Autoumschlag lag mit Minus 4,3 Prozent bei 2,1 Millionen Fahrzeugen.

Beim Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven gab es zwei unterschiedliche Jahreshälften, ein starkes erstes und ein schwächeres zweites Halbjahr. Prognostiziert wird für Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen – daran sind die Länder Bremen und Niedersachsen beteiligt – mit etwa 655.000 Standardcontainern ein Umschlag wie im vergangenen Jahr.

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