Konjunktur Wirtschaftsstimmung in Eurozone hellt sich deutlich auf

Hohe Energiepreise und Inflation, dazu Lieferkettenprobleme: Dennoch geht es laut Europäischer Kommission wieder etwas bergauf. Aber ist jetzt auch eine Trendwende zu erwarten?
29.11.2022, 12:05
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im November überraschend deutlich aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,0 Punkte auf 93,7 Punkte, wie die Europäische Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg auf 93,2 Punkte erwartet. Der Indikator liegt aber immer noch deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt. Zuvor war der Indikator achtmal in Folge gesunken.

Verbessert hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor und bei den Verbrauchern. In der Industrie und in der Bauwirtschaft trübte sie sich hingegen ein. Im Einzelhandel blieb der entsprechende Indikator stabil.

Die Wirtschaft in der Eurozone wird weiterhin durch hohe Energiepreise und anhaltende Lieferkettenprobleme belastet, die durch den Krieg in der Ukraine und die strenge Corona-Politik in China ausgelöst wurden. Die hohe Inflation drückt auf die Wirtschaftsstimmung. Zuletzt haben jedoch einige Frühindikatoren positiv überrascht. Ob es sich um eine Trendwende handelt, bleibt abzuwarten.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+