Japan darf nach einem Urteil des Internationalen Gerichtshofes im Südpolarmeer keine Wale mehr jagen. Das Land verstoße mit der Jagd auf die Meeressäuger gegen ein Moratorium von 1986, entschied das höchste UN-Gericht gestern in Den Haag. Das Land muss sein umstrittenes Forschungsprogramm in dem Gebiet jetzt vorerst einstellen. Nach diesem Programm dient die Jagd „keinem wissenschaftlichen Zweck“, erklärte Gerichtspräsident Peter Tomka. Japan bezieht den größten Teil des Fleisches, das manchen Japanern als Delikatesse gilt, aus dem Schutzgebiet um den Südpol. Tokio hatte schon zuvor erklärt, dass es sich dem Spruch der 16 Richter beugen werde. Das Urteil des UN-Gerichts ist bindend, eine Berufung ist nicht möglich. Bericht Seite 3
Den Haag Walfang-Verbot in der Antarktis
Den Haag. Japan darf nach einem Urteil des Internationalen Gerichtshofes im Südpolarmeer keine Wale mehr jagen. Das Land verstoße mit der Jagd auf die Meeressäuger gegen ein Moratorium von 1986, entschied das höchste UN-Gericht gestern in Den Haag. Bericht Seite 3
01.04.2014, 00:00 Uhr