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Küchenplanung mit Opti-Wohnwelt 10 prima Tipps für die Planung einer neuen Küche

Eine neue Küche ist teuer. Und diese Investition soll sich lohnen und die Küche uns lange, Jahrezehnte am besten, begleiten. Umso wichtiger ist daher die richtige, vorausschauende Planung.
09.11.2022, 15:50
Lesedauer: 5 Min
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Von Annika Häfermann

Die ersten Schritte vor der Küchenplanung

Bevor es an die eigentliche Küchenplanung geht, sollte im Vorfeld überlegt werden, welche Anforderungen an die Küche gestellt werden. Wichtig ist hierbei zum Beispiel die Frage, ob die Küche lediglich ein funktionaler Raum zur Speisenzubereitung sein soll oder die Planung in Richtung gemütliche Wohnküche gehen soll. Ebenso ist es von Vorteil, sich vorab Gedanken zu machen, wie viel Stauraum benötigt wird und welche Elektrogeräte in der neuen Küche auf jeden Fall vorhanden sein sollten. Je konkreter die Vorstellungen sind, desto leichter fällt es, die Küche zu planen – und desto weniger böse Überraschungen gibt es im Nachhinein.

Eine Hilfestellung bei der Küchenplanung stellt ein Online Küchenplaner dar, mit dem die verschiedenen Optionen virtuell ausprobiert werden können. In der Regel ermöglichen die Küchenplaner die Erstellung eines individuellen Grundrisses, auf dessen Basis, die neue Küche dann geplant werden kann. So erhalten die Nutzer vorab einen Eindruck, wie die neue Küche im eigenen Zuhause wirkt.

10 praktische Tipps für die Küchenplanung

Doch auch mit virtueller Hilfe bleibt die Küchenplanung ein zeitintensiver Prozess, der viele Entscheidungen erfordert und aus vielen kleinen Zwischenschritten besteht. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, geben wir Ihnen 10 praktische Tipps an die Hand, mit denen die Küchenplanung zum reinsten Spaziergang wird.

1.     Bauliche Voraussetzungen beachten:

Bei der Planung der Küche spielen die baulichen Voraussetzungen eine wichtige Rolle. Diese entscheiden nicht nur wie groß die Küche werden darf, sondern geben in gewisser Weise auch die Aufteilung der Küche vor. Wenn ein Küchenplaner genutzt wird, ist es wichtig, dass im Grundriss die Wasser- und Abwasseranschlüsse sowie die Strom- und Starkstromanschlüsse aufgezeichnet werden. Ebenso müssen Fenster und Türen und eventuelle Säulen, Nischen und ähnliches bei der Küchenplanung berücksichtigt werden.

2.     Stil der Küche anhand der Küchenart auswählen:

Bei einer geschlossenen Küche können Sie den Stil frei wählen, denn jeder neue Raum ist wie ein unbeschriebenes Blatt, auf dem Sie Ihre kühnsten Interior-Träume ausleben können. Soll jedoch eine offene Wohnküche entstehen, sieht die Situation ein wenig anders aus, denn der Stil der neuen Küche sollte zur Einrichtung des Wohnbereichs passen. Auf diese Weise entsteht ein harmonischer Übergang und die Küche fügt sich optimal in den Wohnbereich ein. Ein kleiner Ausflug in die Trendwelten 2022/23 liefert zahlreiche Gestaltungsideen: Beliebt sind nach wie vor Küchen in einem modernen Landhausstil, der vom klassischen Naturholz abweicht und stattdessen auf dunkle Fronten setzt. Ebenso angesagt sind Küchen im Skandi-Style, der weiße Fronten und Elemente aus Naturholz miteinander verbindet.

3.     Spüle und Armatur nach eigenem Bedarf wählen:

In der modernen Küche gehört die Spülmaschine zur Grundausstattung, dennoch sollte auch die Spüle inklusive Armatur bei der Planung nicht vernachlässigt werden. Bei der Auswahl der Spüle geht es nicht nur um die Optik, vielmehr sollte die Funktionalität entsprechend den eigenen Vorlieben gewählt werden. So gibt es berührungslose Armaturen, die das Händewaschen beim Kochen erleichtern, oder Modelle, die auf Knopfdruck heißes Wasser erzeugen. Auch die Eckspüle erfreut sich aufgrund ihrer effizienten Raumnutzung immer größerer Beliebtheit.

4.     Platzangebot optimal ausnutzen:

Die Grundform der Küche ist in vielen Wohnungen und Häusern durch den Grundriss des Gebäudes vorgegeben. Dennoch besteht auch hier etwas Gestaltungsspielraum, den es auszunutzen gilt, um die perfekte Küche zu planen. Der Klassiker für kleine Küchen ist die einzeilige Küche. Damit hier jedoch Herd, Spüle, Stauraum und Arbeitsfläche untergebracht werden können, sollte diese mindestens drei Meter lang sein. Wenn die Küche keinen Platz für einen Esstisch beinhalten muss, empfiehlt es sich, eine zweizeilige Küche zu planen und so auf wenig Raum möglichst viel Stauraum und Arbeitsfläche unterzubringen.

5.     U- und G-förmige Küchen für offene Wohnküchen:

Für offene Räume hingegen bietet sich die U-förmige Küche an. Diese besteht aus drei Elementen und bietet eine optimale Kombination aus Arbeitsfläche und Stauraum. Damit die Türen und Schubladen ohne Einschränkungen geöffnet werden können und auch zwei Personen gleichzeitig die Küche nutzen können, sollte zwischen den Küchenelementen ein Freiraum von mindestens 2 Metern vorhanden sein. Beliebt ist auch die G-förmige Küche, die zusätzlich über einen Tresen verfügt. So haben Sie noch einmal mehr Platz zum Schnippeln und Rühren und es entsteht gleichzeitig eine optische Trennung zum Ess- oder Wohnbereich.

6.     Arbeitsabläufe beachten:

Die Arbeitsläufe spielen bei der Küchenplanung eine wichtige Rolle. Spätestens bei der alltäglichen Nutzung zeigt sich, wie wichtig dieser Tipp ist. Um beim Kochen unnötige Laufwege zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass links und rechts neben dem Herd ausreichend Arbeitsfläche vorhanden ist, um alle Zutaten griffbereit zu haben. Vorteilhaft sind auch Auszüge in der Nähe des Herdes, die Platz für Töpfe und Pfannen oder Gewürze bieten. Schon jetzt sollte man sich Gedanken machen, wie viele Schränke und Schubladen gebraucht werden und wie diese befüllt werden sollen, denn wenn es beim Kochen mal heiß hergeht, sollte die Schublade mit Kochlöffel, Schneebesen und Co. am besten in Greifnähe sein.

7.     Ergonomie der Küche individuell planen:

Zu einer optimalen Küchenplanung gehört auch die Ergonomie. So sollten die Arbeitsflächen, die Spüle und das Kochfeld ein möglichst rückenschonendes und angenehmes Arbeiten ermöglichen. Die Höhe richtet sich hierbei nach der Größe des Nutzers. So sollte die Höhe der Arbeitsflächen etwa 10 bis 15 Zentimeter unterhalb der Ellenbogen liegen. Die Spüle hingegen sollte höher geplant werden, da hier der Boden der Spüle als Arbeitsfläche zählt. Der Herd wiederum sollte tiefer als die Arbeitsplatte liegen, um ein uneingeschränktes Agieren zu ermöglichen. Wenn die Küche von mehreren Personen mit unterschiedlicher Größe genutzt wird, kann sich die Investition in eine höhenverstellbare Kücheninsel lohnen – sofern das Platzangebot dies ermöglicht.

8.     Stauraumsystem durchdacht wählen:

Stauraum ist in vielen Küchen Mangelware. Umso wichtiger ist es, dass dieser bei der Küchenplanung gut durchdacht wird. Ideal ist es, verschiedene Aufbewahrungsmöglichkeiten in die Küche zu integrieren und nicht nur auf klassische Küchenschränke und Schubladen zu setzen. Praktisch sind zum Beispiel Ecklösungen zum Ausziehen, Drehkarusselle, Hochschränke mit Auszug oder Küchenschränke mit Zwischenschubladen.

9.     Beleuchtung nicht vernachlässigen:

Ein wichtiger Punkt bei der Küchenplanung ist auch die Beleuchtung. Für ein komfortables Arbeiten sollte die Arbeitsplatte schattenfrei beleuchtet werden und eine helle Lichtquelle von oben bieten. Neben dem Deckenlicht empfiehlt es sich daher auch, Unterbauleuchten zu integrieren und für eine gezielte Beleuchtung der Arbeitsflächen zu sorgen.

10.  Abfallsystem in die Küche integrieren:

Die Abfallentsorgung spielt vor allem in der Küche eine wichtige Rolle. Neben Bioabfällen müssen dort nämlich regelmäßig Restmüll, Verpackungsmüll und Papier entsorgt werden. Damit keine Mülleimer in der Küche herumstehen, empfiehlt es sich, unter der Spüle ein Abfallsystem zu integrieren, das Platz für alle Arten von Abfällen bietet. Besonders komfortabel sind Abfallsysteme, die sich automatisch mit dem Öffnen des Schranks selbst ausziehen.

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