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Beleuchtung-Trends Beleuchtung im Wohnbereich - passende Leuchten für das Wohnzimmer

Die Beleuchtung hat eine große Auswirkung auf das Leben in den eigenen vier Wänden. Mit ein paar Überlegungen und klugen Entscheidungen kann das Ambiente mit geeignetem Licht gemütlicher gestaltet werden.
31.05.2022, 11:46
Lesedauer: 4 Min
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Von Annika Häfermann

Welche Beleuchtung passt?

Welche Beleuchtung wirklich gut zu einem bestimmten Zimmer passt, ist eng mit den entsprechenden Anforderungen verbunden. Wo eine Küche helles und eher kühles Licht benötigt, wäre für die Leuchten im Wohnzimmer für einen Filmeabend ein mattes und warmes Licht passend. So haben verschiedene Wohnbereiche verschiedene Anforderungen an die Beleuchtung und es lohnt sich, sich darüber im Vorfeld der Anschaffung Gedanken zu machen. Denn plant man die Beleuchtung gut ein und trifft auch in diesem Bereich bewusste Entscheidungen, kann stimmungsmäßig noch so einiges herausgeholt werden. Besonders im Wohnzimmer kann passendes Licht zu einer gemütlichen, angenehmen und schönen Atmosphäre beitragen.

Direkte oder indirekte Lichtquelle? 

Ob das Licht direkt oder indirekt den Raum füllt, macht einen großen Unterschied. Indirektes Licht hat einen größeren Abstrahlwinkel und strahlt in verschiedene Richtungen, dadurch wirkt es angenehmer und entspannter. Damit ist indirektes für ein gemütliches Ambiente zu empfehlen. Beispiele für indirektes Licht sind LED-Stripes, Deckenfluter oder viele gängige Decken- und Wandbeleuchtungen. Als direkte Lichtquellen sind Leuchten mit eher schmalem Abstrahlwinkel gemeint – z.B. eine Deckenleuchte mit Spots. Direktes Licht ist heller und kann dafür genutzt werden, um bestimmte Raumbereiche, Möbel und Dekoartikel gezielt auszuleuchten und so stärker in den Fokus zu rücken.

Durch Licht Wohnbereiche schaffen

Mithilfe unterschiedlicher Lichtinseln und Lichtquellen kann ein Raum elegant optisch in mehrere Bereiche aufgeteilt werden. Das bedeutet, dass man Lichtquellen – ob direkt oder indirekt – auf verschiedene Areale fokussiert. So kann zum Beispiel die Wohnlandschaft mit einem angenehm warmen indirekten Licht gefüllt werden und in weiterer Entfernung der gemütliche Lesesessel mit einer direkten aber ebenso warmen Stehlampe ausgeleuchtet werden. Ist die Küche nicht durch eine Tür vom Wohnbereich abgetrennt, so kann diese Trennung dennoch optisch vollzogen werden, und zwar, indem man die Küche mit Leuchten an der Decke ausstattet, die eine gute Grundbeleuchtung ermöglichen. Zwischen den einzelnen Lichtinseln ist es dann dunkler, da diese Bereiche nicht von den Lichtquellen fokussiert werden. Etwa so kann Licht mithilfe verschiedener Aspekte Wohnbereiche in ihrem Sinn und Zweck untermalen und einen Rahmen schaffen.

Lichtquellen für den Wohnbereich bewusst auswählen

Um eine Lichtquelle effektiv einsetzen zu können, sollte sie bewusst gewählt werden. Dabei sind für die Wirkung folgende Faktoren von ausschlaggebender Wichtigkeit:

Intensität: Wie stark ist die Leuchtkraft? 50 Lux beschreibt ein eher mäßiges, gedämmtes Licht, 400 Lux hingegen stehen für eine sehr helle Beleuchtung. Soll die Lichtquelle für einen Spot sorgen, sollte diese eher gering sein. Je kleiner der Spot, desto geringer die Beleuchtungsstärke. Für eine großflächige Beleuchtung sollte hingegen eine hohe Lichtstärke gewählt werden. Wichtig zu wissen ist, dass Lichtstärke individuell wahrgenommen wird und verschiedene Menschen hier verschiedene Präferenzen haben.

Temperatur: Wie warm oder kalt soll die Lichtquelle sein? Ein gemütliches Warmweiß liegt bei einer LED etwa bei 2700 Kelvin, 4000 Kelvin werden als Neutralweiß bezeichnet und sind für eine klare und helle Umgebung interessant.

Licht macht Ambiente im Wohnbereich

Ganz klar: Die Beleuchtung stellt einen großen Faktor in der Inneneinrichtung dar. Doch wie kann diese wirklich passend und zugeschnitten auf unterschiedliche Bedürfnisse eingesetzt werden? Hier werden einige Ideen und Einsatzmöglichkeiten für verschiedene Situationen aufgelistet:

Ambiente am Esstisch: Zum Essen kann eine Pendelleuchte besonders interessant sein, da diese den gedeckten Tisch als Spot hervorhebt und so angenehm untermalen kann. Ein eher warmes Licht wird hier häufig als passend empfunden. Ist die Lampe mit einer Dimm-Funktion ausgestattet, so kann diese für besonders gemütliche Anlässe, wie z.B. ein Glas Wein am Abend, weiter abgedunkelt werden. Wird der Esstisch auch öfter für Spieleabende genutzt, sollte auch für eine Möglichkeit für helleres Licht gegeben sein. Ist ausreichend Platz vorhanden und der Esstisch nicht sehr groß kann auch eine elegante Bogenleuchte für die nötige Beleuchtung am Esstisch sorgen. 

Atmosphärischer Filmeabend: Zum Filme schauen im Wohnzimmer sind LED-Stripes eine hervorragende Wahl. Mit ihrem indirekten Licht, das in verschiedensten Farben gewählt werden kann, ist schnell ein eigenes Heimkino entstanden.

Vielfalt für die Couch: Beim Sofa kommt es besonders auf die eigenen Vorlieben an. Ob Stehlampen, Deckenlicht oder Wandleuchten; gerade hier ist der eigene Geschmack gefragt. Auch bei der Farbe des Lichts gehen hier die Meinungen auseinander: Wo manchen ein helles Warmweiß am besten erscheint, mögen andere es schön dunkel in besonders warmem Dämmerlicht. Wichtig zu beachten ist, dass die Beleuchtung auch den Anforderungen am Couchtisch gerecht werden kann: Ob hier gespielt, Kaffee getrunken oder ein Buch gelesen wird – die Beleuchtung sollte allen diesen Anforderungen gerecht werden und in dem Sinne möglichst variabel sein. Vielfältiges Licht in Form mehrerer verschiedener Beleuchtungsvarianten oder eine Lampe mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, die das gewünschte Spektrum abdecken, sind hier zu empfehlen.

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