Bremens ältestes Nadelöhr Die Bischofsnadel im Wandel der Zeit

Radfahrer und Fußgänger nutzen die Unterführung gern als schnellen Weg in die Altstadt und umgekehrt in die Wallanlagen. Wir zeigen, wie die Bremer Bischofsnadel entstand und wie er sich verändert hat.
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Die Bischofsnadel im Wandel der Zeit
Von Sarah Haferkamp

Die Bischofsnadel ist ein echtes Nadelöhr. Radfahrer und Fußgänger nutzen sie gern als schnellen Weg, um von den Wallanlagen in die Bremer Altstadt und natürlich auch umgekehrt von der Altstadt in die Wallanlagen zu gelangen.

Auch zu früheren Zeiten war die Engstelle eine wichtige Verbindung in die Altstadt. Denn als der Befestigungsring der Bremer Altstadt ausschließlich aus einer Stadtmauer bestand, gab es für den Dombezirk in Bremen, der als Enklave in der Stadt galt, einen eigenen Mauerdurchlass. 1274 fand dieser erstmalig Erwähnung als Bischofsnadel - gemeint war damit wohl das Bischofstor, das immer noch existiert. Die Bezeichnung Bischofsnadel blieb als Bezeichnung jedoch erhalten.

In der Vergangenheit war das Nadelöhr immer wieder einigen Veränderungen ausgesetzt. Von attraktiver Einkaufsstraße in den 1930er-Jahren über den Umbau zum Fußgängertunnel in den 60ern bis hin zur modernen Unterführung mit Rolltreppe in den 1980er-Jahren.

Heute ist die Bischofsnadel barrierefrei mit einem Fahrstuhl ausgestattet. In unserer Bildergalerie nehmen wir Sie mit auf eine Zeitreise und zeigen die zahlreichen Veränderungen, die die Unterführung erlebt hat.

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