Kommunalwahl

Vorfreude auf 2026

Die Kommunalwahl hat wieder einmal darunter gelitten, dass nur in den wenigsten Kreisen, Städten und Gemeinden auch die Verwaltungschefs zur Wahl standen, meint Peter Voith.
13.09.2021, 06:24
Lesedauer: 1 Min
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Vorfreude auf 2026
Von Peter Voith
Vorfreude auf 2026

Ein Wähler sitzt in einem Wahllokal, das im Foyer einer Grundschule untergebracht ist, in der Wahlkabine und füllt seinen Stimmzettel für die Kommunalwahl aus.

Hauke-Christian Dittrich

Stärkste kommunale Kraft in Niedersachsen werden (SPD) oder bleiben (CDU) – wer von den beiden sogenannten Volksparteien sein Ziel bei den Kommunalwahlen erreicht, geben die Zahlen bis zum Druck dieser Zeitung noch nicht her. Aber eines steht fest: Der Gewinner des Rennens wird das Erreichen des Ziels als Rückenwind für die Bundestagswahl interpretieren – und damit übers Ziel hinaus schießen. Zwar meinen Politikwissenschaftler, aus den Ergebnissen eine gewisse Tendenz für die Bundestagswahl herauslesen zu können, aber auch das ist gewagt. Der Niedersachse würde sagen, man solle die Kirche im Dorf lassen. Denn wo Gemeinderäte,  Bürgermeister und Landräte gewählt werden, handelt es sich in erster Linie um Personenwahlen. Die Parteizugehörigkeit spielt eine untergeordnete Rolle.

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