Verkaufsstart am Sonnabend

Aldi bietet erste Corona-Selbsttests an

Aldi bringt am Sonnabend die ersten Selbsttests in die Läden. Andere Unternehmen folgen. Selbsttests sind Teil der deutschen Teststrategie, haben im Vergleich zum Schnelltest im Testzentrum aber einen Nachteil.
04.03.2021, 12:39
Lesedauer: 1 Min
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Aldi bietet erste Corona-Selbsttests an
Von Marc Hagedorn

Testen, testen, testen - so lautet die Corona-Strategie der Bundesregierung für die nächsten Wochen. Vor allem auf Schnelltests und Selbsttests setzt man dabei. Die ersten Selbsttests kommen laut Medienberichten an diesem Sonnabend auf den Markt. Sie werden bei Aldi verkauft. Ab dem 9. März wollen dann auch die Drogerieketten Müller und dm Test-Sets für den Hausgebrauch anbieten. Rossmann plant den Verkauf ab dem 17. März.

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Der 5er-Pack bei Aldi soll 24,99 Euro kosten, pro Kunde, so das Unternehmen, werde ein Set abgegeben. Die Probe wird bei diesem Test mit dem Stäbchen aus der Nase entnommen. Nach 15 Minuten soll das Ergebnis vorliegen. Ebenfalls schon ab kommender Woche könnten auch in Apotheken die ersten Selbsttests für Jedermann angeboten werden.

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen in den nächsten Wochen Millionen Tests durchgeführt werden, darunter auch wöchentliche Schnelltests, die in Testzentren, Arztpraxen und Apotheken durchgeführt werden. Diese Tests sind teurer, da sie fachgerecht von geschultem Personal durchgeführt werden. Außerdem werden positive Testergebnisse direkt an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Diese Verlässlichkeit bieten Selbsttests nicht. Hier liegt es am Anwender, dass er nach einem positiven Selbsttest die notwendigen nächsten Schritte wie Quarantäne und die Meldung beim Gesundheitsamt einleitet.

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