Ausweitung von 2G-Plus Bremen führt neue Corona-Warnstufe 4 ein

Der Bremer Senat hat sich auf die Einführung einer neuen Corona-Warnstufe 4 geeinigt, in der das 2G-Plus-Konzept gilt. Damit werde auf Omikron und steigende Inzidenzen reagiert, so die Gesundheitssenatorin.
04.01.2022, 17:20
Lesedauer: 3 Min
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Von rab

Bremen richtet eine neue Corona-Warnstufe 4 ein, in der das 2G-Plus-Konzept gilt. Die neue Warnstufe soll ab dem Überschreiten der Hospitalisierungsinzidenz von 9 greifen. Darauf hat sich der Senat am Dienstag, 4. Januar, verständigt.  

Am Donnerstag, 6. Januar, will der Senat die entsprechende Änderung der Corona-Verordnung beschließen. Die Einführung der neuen Warnstufe soll danach zeitnah in Kraft treten.

Die ansteckendere Omikron-Variante breite sich auch in Bremen schnell aus, dazu sei die Hospitalisierungsinzidenz gestiegen, wird die neue Warnstufe begründet. "Wir gehen davon aus, dass die Omikron-Variante in Bremen bereits in dieser Woche vorherrschend ist", so Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Mit der Ausweitung des 2G-Plus-Konzepts werde auf die steigenden Inzidenzen reagiert: In der neuen Warnstufe 4 werden nur noch Personen mit negativem Testergebnis und einer Impfung oder Genesung Gastronomie- oder Kultureinrichtungen nutzen können.

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Neben dem erhöhten Schutz vor Infektionen für Besucher wie Personal von Kneipen, Theatern oder Kinos soll ein weiterer Effekt der neuen Wanrstufe sein, dass das Impftempo in Bremen steigt. In den Tagen rund um den Jahreswechsel und auch zu Beginn der Woche sind viele Termine im Impfzentrum am Brill ungenutzt geblieben. Laut Regierungssprecher Christian Dohle ist es derzeit problemlos möglich, beispielsweise bereits für Ende des Monats vereinbarte Booster-Termine vorzuziehen. Bei einer Umbuchung müsse man zunächst den alten Termin stornieren, danach den neuen auswählen. Weitere Aktionen wie beispielsweise freie Impfstunden ohne Termin sollen laut Dohle in den kommenden Tagen folgen.

Ausgenommen vom Testnachweis sind Personen in den drei Monaten nach ihrer zweiten Impfung und alle mit Auffrischungsimpfung. Schülerinnen und Schüler bis 16 Jahre müssen keinen Test vorweisen. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können alternativ eine Schulbescheinigung vorlegen.

Ein Testnachweis ist entweder ein negatives Schnelltestergebnis aus einem Testzentrum, oder ein negativer PCR-Test. Der Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, der PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Schnelltests im Rahmen eines betrieblichen Testkonzepts gelten ebenfalls als anerkannte Testergebnisse.

In allen Impfstellen und im Impfzentrum sind Impfungen mit vorheriger Terminvereinbarung weiterhin möglich. Um einen Termin vereinbaren zu können, ist eine vorherige Registrierung unter www.impfzentrum.bremen.de nötig. Impfungen sind aktuell kurzfristig möglich.

Die Impfstellen im Überblick: 

  • Impfstelle Bremen-Nord, Kirchheide 42, 28757 Bremen
  • Impfstelle Bremen-Ost, im Weserpark, Hans-Bredow-Straße 19, 28307 Bremen
  • Impfstelle Bremen-Süd, im Einkaufspark Duckwitz, Duckwitzstraße, 28199 Bremen
  • Impfstelle Bremen-West, im SanderCenter, Schragestraße 3D, 28239 Bremen

In Bremerhaven gilt ab Donnerstag, 6. Januar, wieder die Warnstufe 2, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Grund der Zurückstufung der Warnstufe: Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liege seit 25. Dezember 2021 unter 6.

Damit lockern sich die Regeln für den Besuch einer Bar. Hier wird zwar weiterhin nach dem 2G-Modell verfahren, sprich Gäste müssen gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen sein, ein zusätzlicher negativer Test ist dann aber nicht mehr notwendig. 

Clubs, Diskotheken, Festhallen und ähnliche Vergnügungsstätten bleiben laut Mitteilung der Stadt Bremerhaven weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.

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