Gleichstellung mit Getesteten

Bremer Senat will mehr Freiheiten für geimpfte Personen

Keine weitergehenden Freiheiten für Geimpfte, aber Verzicht auf Tests, wo diese sonst notwendig sind, um Zugang zu erhalten. Das ist die Linie des Bremer Senats.
03.05.2021, 17:16
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Bremer Senat will mehr Freiheiten für geimpfte Personen
Von Timo Thalmann
Bremer Senat will mehr Freiheiten für geimpfte Personen

Der Senat entscheidet am Dienstag, ob zweifach Geimpfte auch ohne Test Zugang zu Einrichtungen und Dienstleistungen erhalten.

Sebastian Willnow

Bei möglichen Freiheiten für bereits vollständig geimpfte Bürger wird Bremen den Regelungen des Bundes nicht vorgreifen. Allerdings hält Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) eine Gleichsetzung von Geimpften und Genesenen dort für unproblematisch, wo andere ihren jeweiligen Zugang durch einen negativen Corona-Test erlangen können. Das gilt etwa für den Besuch beim Friseur. Dadurch entsteht nach Ansicht Bovenschultes keine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Der Senat will am Dienstag eine entsprechende Regelung auf den Weg bringen, sodass sich auch die Bürgerschaft bereits in dieser Woche damit befassen kann.

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Sollte die aktuell fallende Tendenz bei den Inzidenzen weiter anhalten und ein Wert von weniger als 100 Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen erreicht werden, entfielen zudem für alle die zusätzlichen Auflagen des jüngst geänderten Infektionsschutzgesetzes. In diesem Fall wären zum Beispiel wieder private und öffentliche Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten gestattet. Auch Sport mit bis zu 20 Kindern im Freien wäre dann wieder erlaubt, ebenso wie der Einzelhandel mit vorheriger, individueller Terminvereinbarung mit den Kunden.

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