Kommentar über die Hafenpläne

Großer Wurf

Zech hat sehr ambitionierte Pläne für die City und nun eben auch für den Europahafen. Das ist ein Glück für Bremen, und die Stadt tut wirklich gut daran, den Weg zu ebnen, kommentiert Jürgen Hinrichs.
23.02.2018, 20:57
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Großer Wurf
Von Jürgen Hinrichs
Großer Wurf

So soll das Ensemble am Kopf des Europahafens nach den Plänen der Architekten aussehen. Die vier Häuser umfassen eine Gesamtfläche von etwas mehr als 100.000 Quadratmetern.

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Ein großer Wurf, sagt die Senatsbaudirektorin Iris Reuther, und sie hat recht. Imposant, was am Kopf des Bremer Europahafens entstehen soll. Keine monolithischen Blöcke, kein Würfelhusten, wie an anderer Stelle in der Überseestadt, sondern eine hochinteressante und vielgestaltige Architektur, die auch mit Stilelementen aus dem Hafen spielt.

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Gut, dass an der Stelle angemessen hoch gebaut wird und es einen breiten Mix von Nutzungen gibt: Wohnen und Arbeiten gepaart mit vielen Freizeitmöglichkeiten. Das wird Leben an den Ort bringen, zumal in unmittelbarer Nähe mit dem Kellogg-Gelände bald ein weiteres Areal entwickelt wird.

Kurt Zech will einen Batzen Geld investieren. Der gebürtige Bremer, national und international überaus erfolgreich, besinnt sich zurück auf seine Heimatstadt. Er hat sehr ambitionierte Pläne für die City und nun eben auch für den Europahafen. Das ist ein Glück für Bremen, und die Stadt tut wirklich gut daran, Kurt Zech den Weg zu ebnen. Zu dem Wettbewerb der Architekten für die Häuser am Hafen musste man ihn drängen. Auch das war gut, er sieht es mittlerweile selbst so.

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