Hamburg, Hannover und Bremen Waffenverbots-Kontrollen an Bahnhöfen im Norden

An den Adventswochenenden dürfen bestimmte Gegenstände nicht mit in die Hauptbahnhöfe Hamburg, Hannover und Bremen gebracht werden. Die Bundespolizei kontrolliert regelmäßig.
03.12.2022, 12:09
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Waffen verboten: Wer an den Adventswochenenden die Hauptbahnhöfe Hamburg, Hannover und Bremen betreten will, sollte Messer und andere gefährliche Gegenstände zu bestimmten Zeiten besser zu Hause lassen. Die Bundespolizei hat temporäre Waffenverbotszonen in diesen Bahnhöfen von freitags bis sonntagsfrüh von jeweils 15 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen verhängt.

Auch in der Nacht zu Samstag gab es entsprechende Kontrollen. Dabei handle es sich um verdachtsunabhängige Stichproben, wie ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Kontrollen sollen einerseits die Botschaft vermitteln, dass Waffen aller Art im Bahnverkehr nicht mitgenommen werden sollten und zudem das Dunkelfeld des Mitführens von gefährlichen Gegenständen erhellen, wie die Behörde im Vorfeld der Aktionen mitteilte. Nach Angaben der Bundespolizei ergeben sich in Bahnhöfen und in Zügen häufig auch aus banalen Streitigkeiten Auseinandersetzungen.

„Beim Mitführen von Messern oder anderen Waffen können diese schnell unter den Beteiligten zum Einsatz kommen. Auch Unbeteiligte können davon betroffen sein“, hieß es. „Körperverletzungsdelikte mittels Waffen und anderer gefährlicher Werkzeuge, insbesondere Messer, aber auch das bloße Mitführen“ beschäftigten oft die Bundespolizei. In der Langzeitbetrachtung traten den Angaben zufolge derartige Taten speziell in den Abend- und Nachtstunden an den Wochenenden auf.

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