Polizei zieht nach Himmelfahrt Bilanz Schlägereien an der Schlachte und an der Domsheide

Insgesamt ist der Himmelfahrtstag in Bremen ruhig verlaufen. Einige Einsätze gab es für die Polizei aber trotzdem. An der Schlachte beendeten Polizisten eine Schlägerei zwischen 20 Menschen.
14.05.2021, 13:28
Lesedauer: 1 Min
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Schlägereien an der Schlachte und an der Domsheide
Von Christoph Bähr

Die Bremer Polizei hat eine positive Bilanz des Himmelfahrtstages gezogen. Bei gutem Wetter seien am Donnerstag viele Menschen unterwegs gewesen, die Bollerwagentouren zum Vatertag seien angesichts der Corona-Pandemie aber ausgeblieben. Zudem hielten sich die Bremerinnen und Bremer laut Polizei überwiegend an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln.

Am Feiertag war die Polizei mit verstärkten Kräften im Einsatz. Am Vormittag wurden die Beamten zum Osterholzer Friedhof gerufen. Rund 800 Menschen wollten zum islamischen Zuckerfest die Gräber gestorbener Angehöriger besuchen. Die Stimmung sei friedlich gewesen, bei der Vielzahl an Menschen seien die Mindestabstände allerdings nicht immer eingehalten worden, schildert die Polizei. Beamten sperrten kurzfristig den Parkplatz und wiesen die Besucher auf die Abstands- und Hygieneregeln hin. Auch der anwesende Imam habe mit den Menschen gesprochen. Gegen 12.30 Uhr leerte sich der Friedhof und der Parkplatz wurde wieder freigegeben. Die Einsatzkräfte ahndeten diverse Parkverstöße.

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An der Schlachte beendeten Polizisten am Donnerstagabend gegen 18.40 Uhr eine Schlägerei zwischen 20 Menschen. Auch an der Domsheide kam es am Donnerstagabend zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einigen leicht Verletzten. Die Polizei stellte dort mehrere Jugendliche. Es wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gefertigt und Platzverweise ausgesprochen. Zeugen der Vorfälle an der Schlachte oder an der Domsheide werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0421/3623888 zu melden.

Außerdem sprachen Polizisten am Donnerstag einen Platzverweis gegen einen 42-jährigen Mann aus, der vor dem Hauptbahnhof zweimal den Hitlergruß gezeigt hatte. Gegen ihn wird nun ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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