Rohstoffe aus der Tiefsee Studie zu Hochtechnologie-Metallen vom Meeresgrund veröffentlicht

Wissenschaftler der Jacobs University sind der Frage nachgegangen, wie viel Gallium und Germanium in den Eisen-Mangan-Krusten am Meeresgrund enthalten ist.
24.05.2022, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Studie zu Hochtechnologie-Metallen vom Meeresgrund veröffentlicht
Von Jürgen Wendler

Das Interesse an der Tiefsee hat nicht zuletzt deshalb zugenommen, weil dort Rohstoffe lagern. So enthalten Eisen-Mangan-Krusten – harte Beläge, die sich an untermeerischen Bergen bilden – sowie Manganknollen eine Reihe von Stoffen, die in der Industrie eine bedeutende Rolle spielen. Sowohl in den Krusten als auch in den Knollen sind beispielsweise neben Mangan und Kobalt große Mengen an Eisen zu finden. Mangan und Eisen kommen in der Stahlindustrie zum Einsatz, und Kobalt lässt sich als Bestandteil besonders fester Werkstoffe nutzen. Weil digitale und andere moderne Technologien mit einem hohen Rohstoffbedarf verbunden sind, gehen Fachleute davon aus, dass in naher Zukunft auch in der Tiefsee Bergbau betrieben wird. Wegen der zu erwartenden Umweltfolgen stoßen solche Vorhaben allerdings auf erhebliche Kritik, unter anderem bei Umweltverbänden.

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