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Immer auf der Jagd: Thomas Felis vom Marum

Korallen sind ein präzises Archiv ihrer Umweltbedingungen. Thomas Felis, Meeresgeologe am Marum, erforscht an ihnen, wie sich Klimaveränderungen seit Jahrtausenden auswirken und es auch in Zukunft tun könnten.
21.06.2021, 18:03
Lesedauer: 1 Min
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Immer auf der Jagd: Thomas Felis vom Marum
Von Simon Wilke
Immer auf der Jagd: Thomas Felis vom Marum

Thomas Felis, Meeresgeologe am Zen­trum für Ma­ri­ne Umweltwissenschaften (Marum).

Volker Diekamp

Man muss wissen, wie Korallen, insbesondere Steinkorallen in tropischen Gewässern, wachsen, um zu verstehen, warum sie einen Blick in die Vergangenheit und womöglich auch in die Zukunft der Klimaentwicklung erlauben. Die Polypen scheiden an ihrer Basis Kalk aus. So bildet sich ein Skelett, das Jahr für Jahr ein Stück wächst. Wachstumsbänder entstehen, vergleichbar mit den Wachstumsringen eines Baumstammes. An Proben aus diesen Bändern forscht der Meeresgeologe Thomas Felis vom Zen­trum für Ma­ri­ne Umweltwissenschaften (Marum). Mit ihrer Hilfe rekonstruiert er die äußeren Bedingungen zum Zeitpunkt des Wachstums. Im Zusammenspiel mit Biologen, Mathematikern, Statistikern und Klimamodellierern versucht er zu verstehen, welche Pro­zes­se das Klima in der Vergangenheit gesteuert haben und welche es künftig beeinflussen werden. Dazu koordiniert er aktuell das Forschungsprojekt „Tropische Klimavariabilität und Korallenriffe. Von der Vergangenheit in die Zukunft – Ein Blick auf aktuelle Änderungsraten in ultrahoher Auflösung“.

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