Handball Auch Teil zwei erfolgreich absolviert

SVGO-Frauen siegen trotz Handicap daheim gegen den Hagener SV - Rutenberg-Team gewinnt in Sottrum
11.04.2022, 16:22
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Die Handball-Mannschaften des SV Grambke-Oslebshausen haben in der Landesklasse auch ihren zweiten Einsatz innerhalb von drei Tagen erfolgreich beendet. Die zweite Männermannschaft gewann mit 33:28 beim TV Sottrum, die Frauen setzten sich zu Hause gegen den Hagener SV mit 32:28 durch. Für beide Teams geht es am 23./24. April in der Aufstiegsrunde zur Landesliga weiter.

SV Grambke-Oslebshausen (Frauen) – Hagener SV 32:28 (16:16): Die Gelb-Blauen gingen gehandicapt ins Spiel, da sich ihre Rückraumspielerin Melina Iordanidis im Match zuvor gegen Woltmershausen eine wohl längerfristige Fingerverletzung zugezogen hatte. Deshalb musste der SVGO-Rückraum nahezu durchspielen und erhielt nur ab und zu durch die beiden in der zweiten Reihe einspringenden Außenspielerinnen Alina von Leesen und Katharina Düppe eine kurze Verschnaufpause.

Da die Punkte mit in die Aufstiegsrunde genommen werden, gingen beide Teams robust zur Sache, was die neun auf jeder Seite gegebenen Strafwürfe auch in Zahlen ausdrückten. „Von meiner Mannschaft war das eine kämpferisch sehr starke Leistung und ein enormer Kraftakt“, lobte der Grambker Trainer Stephan Rix. Sein Team erwischte den besseren Start (5:1), das Hagener Kreisläuferspiel bereitete dem SVGO jedoch bis zum Seitenwechsel immer wieder Kopfzerbrechen (16:16).

Da die Gelb-Blauen das im zweiten Durchgang deutlich besser in den Griff bekamen, stülpten nach dem 29:27-Vorsprung Alina von Leesen und Leonie Rix (zwei Tore) dem Nordbremer Erfolg mit ihren Treffern zum 32:27 vorzeitig den Deckel drüber (57.). Juliana Bohlen rief im Tor eine starke Leistung ab. Franziska Raschdorf im Rückraum sowie Leonie Rix am Kreis und auf der Abwehr-Halbposition fielen bei den Gastgeberinnen besonders auf. Der SVGO geht nun mit 8:4 Punkten in die Aufstiegsrunde zur Landesliga, die um zwei Tickets zur fünften Liga spielt.

SV Grambke-Oslebshausen: Bohlen, Ohnesorge; von Leesen (2), E. Iordanidis, Krüger (3), Düppe (4), Bartsch (1), Raschdorf (5), Tesch, Rix (5), Jappen, Korge (12/8).

TV Sottrum – SV Grambke-Oslebshausen II (Männer) 28:33 (13:14):  Die Niedersachsen hatten das Match in ihren sozialen Medien zum Spitzenspiel gepusht, weshalb die Ränge gut besetzt waren. „Die Sottrumer waren heiß und ein richtig guter Gegner“, war der SVGO-Trainer Jörg Rutenberg von der Qualität des Spiels sehr angetan. Seine Mannschaft geriet sofort mit 0:3 ins Hintertreffen – sie drehte den Spieß danach aber schnell um und setzte sich auf 12:9 ab.

Zwei Nordbremer Zeitstrafen sorgten dann für einen knappen Halbzeitstand. Als sich der Linkshänder Nils Zittlosen beim 21:17-Vorsprung seine zweite Zeitstrafe einhandelte (39.), behielten die Gelb-Blauen ihn sicherheitshalber lange Zeit auf der Bank. Für ihn sprang Mario Wendt in die Bresche, der im Angriff seinen Rechtsaußen Jonas Pfeiffer gut bediente und in der Abwehr sicher stand.

„Mario hat das insgesamt super gemacht“, lobte Jörg Rutenberg den rechten Rückraumspieler. Als sich der SVGO von 22:20 auf 30:24 absetzte, war die Vorentscheidung gefallen (55.). Einen überzeugenden Einstand im Team bot der nach der Pause eingewechselte halblinke Angreifer Philip Brandes mit drei Toren und guten Anspielen an den Kreis. Der SVGO steigt mit 10:0 Punkten in die für ihn bedeutungslose Aufstiegsrunde zur Landesliga ein, da der Platz dort schon von seiner ersten Vertretung eingenommen wird.

SV Grambke-Oslebshausen II: Schimske, Drothler,; Lange, Zittlosen (3), Wendt (3), Humann (2), Libchen, Pfeiffer (9/4), Krüger (6), Bangert, Metzscher (3), Kohrt (3), Brandes (3), Hellmann (1).

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