Verein "Lastoria" Gedenkprojekt beleuchtet Flucht-Schicksale im Holocaust

Die Geschichtswerkstatt und das Gedenkprojekt "Deutschland auf der Flucht" schlagen in der Villa Ichon ein bis dato weitgehend unbeschriebenes Blatt in der Holocaust-Forschung auf. Was die Teilnehmer erwartet.
18.05.2022, 18:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Gedenkprojekt beleuchtet Flucht-Schicksale im Holocaust
Von Sigrid Schuer

Noch gibt es sie, hochbetagte Zeitzeuginnen und -zeugen, die ihr im Holocaust erlittenes, unmenschliches Leid in Schulen schildern. Umso wichtiger erscheint es, dass Zusammenschlüsse von Historikern wie der Bremer Geschichtsverein "Lastoria" die Erinnerung an die Verbrechen der Nazi-Herrschaft aufrechterhalten. "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus", so lautet der Schwur von Buchenwald. Inzwischen sind mehrere Hunderttausend Menschen aus der von der Russischen Föderation kriegsverwüsteten Ukraine geflohen. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der Geschichtswerkstatt und des europäischen Gedenkprojektes "Deutschland auf der Flucht", die der Geschichtsverein "Lastoria" am Sonntag, 22. Mai, von 10 bis 18 Uhr in der Villa Ichon, Goetheplatz 4, veranstaltet, deutlich. Drängen sich doch Parallelen zu heutigem Geflüchteten-Elend auf.

Alles lesen mit

WK+ Basic

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 8,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Premium

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar
  • E-Paper inkl. Archiv

Für 33,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

Tagespass

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • 24 Stunden gültig, endet automatisch

1,99 €

Jetzt kaufen

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren