Am Hochofen der Bremer Hütte Wo das heiße Eisen fließt

Arbeiten am Hochofen – das bedeutete lange Zeit Hitze, Dreck und Staub. Daran hat sich vieles geändert. Trotzdem ist der Job eines Schmelzers etwas Besonderes – und stets nur einen Schritt vom Inferno entfernt.
26.12.2021, 18:16
Lesedauer: 5 Min
Zur Merkliste
Wo das heiße Eisen fließt
Von Christoph Barth

Der Weg hinauf in die Gießhalle von Hochofen 2 führt über eine lange Rampe. Dem Himmel jedoch kommt man so keinen Schritt näher. Von der Weser zieht kalter Nebel in die offene Halle, während durch Ritzen und Roste im Beton glutrote Hitze wabert. Die Hölle liegt nur ein Stockwerk tiefer. „Früher hat man hier nie gefroren, auch im Winter nicht“, sagt Stefan Bolz, Schmelzer am Hochofen 2 von Arcelor-Mittal Bremen. „Heiß und staubig war es eigentlich immer.“ Mittlerweile gilt auch im Vorhof der Hölle das deutsche Arbeitsschutzgesetz.

Weiterlesen mit

Flexibel

8,90 € mtl.,
1. Monat kostenlos

Monatlich kündbar

Jetzt bestellen

ZUR URLAUBSZEIT

66% sparen

3 Monate für
einmalig 8,90 €

Danach jederzeit kündbar

Angebot sichern

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren