Dorothee Bär zu Gast in Bremen

Digitalministerin fordert mehr Mut

Die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär, war am Donnerstag bei den Bremer Unternehmergesprächen im Rathaus. Sie fordert mehr Mut und Schnelligkeit bei der Digitalisierung.
21.03.2019, 21:24
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Digitalministerin fordert mehr Mut
Von Jonas Mielke
Digitalministerin fordert mehr Mut

Will den digitalen Wandel positiver vermitteln: Staatsministerin Dorothee Bär (CSU).

Hauke-Christian Dittrich /dpa

Dorothee Bär (CSU) fordert mehr Mut und Schnelligkeit bei der Digitalisierung in Deutschland. „Wir sind in allem, was wir machen immer eine Legislaturperiode zu langsam“, sagte die Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung am Donnerstag bei den Bremer Unternehmergesprächen im Rathaus. Sie forderte dazu auf, den digitalen Wandel als etwas Positives anzunehmen, räumte aber auch ein, dass die Digitalisierung positiver kommuniziert werden müsse, um die Menschen mitzunehmen.

Bär appellierte an die Gäste aus der Wirtschaft, sich nicht den Bedenkenträgern anzuschließen. „Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir machen es mit Begeisterung – oder ohne Begeisterung“, sagte Bär über die digitale Transformation. „Aber machen müssen wir es auf jeden Fall.“

Die Bremer Unternehmergespräche sind eine gemeinsame Veranstaltung der BLG Logistics Group, des Wirtschaftssenators und der Handelskammer. Auf dem Podium diskutierten neben Dorothee Bär auch Yasmin Mei-Yee Weiß, BWL-Professorin an der Technischen Hochschule Nürnberg, und Frank Straube, Geschäftsführender Direktor des Fachgebiets Logistik an der Technischen Universität Berlin. Moderiert wurde die Diskussion zur Frage „Digitalisierung – Was braucht es, um im weltweiten Konkurrenzkampf mitzuhalten?“ von Frank Dreeke, Vorstandsvorsitzender der BLG Logistics Group.

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Um mit der globalen Konkurrenz mitzuhalten, würden laut Yasmin Mei-Yee Weiß in Deutschland die Vorbilder im Stile von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg oder dem verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs fehlen. Mit solchen Rollenbildern könne man junge Menschen besser für neue Berufe wie Software Engineering begeistern.

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