Drei Fragen an …

Wie fühlte es sich an, Songs von Scooter zum ersten Mal auf dem Piano zu hören?H.P.
13.01.2018, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Mona Adams
Drei Fragen an …

Mit Scooter durch die Vorweihnachtszeit

RTL II/Magdalena Possert, pa/obs/RTL II

Wie fühlte es sich an, Songs von Scooter zum ersten Mal auf dem Piano zu hören?

H.P.Baxxter: Mich hat das echt berührt! Ich hatte mich vorher schon gefragt, ob eine Pianistin mit Scooter überhaupt etwas anfangen kann. Umso begeisterter bin ich von dem Ergebnis. Ich habe die Schallplatte mit nach Hause genommen, auf den Plattenspieler gelegt und es genossen. Dabei habe ich das Buch aus der Box durchgeblättert – vom ersten Scooter-Pressefoto bis zu Bildern von heute. Im alltäglichen Trubel nimmt man ja gar nicht wahr, wie lange das schon geht. Aber in dem Moment wurde ich echt melancholisch. Die Songs sind toll arrangiert und richtig gefühlvoll.

Olga Scheps spielt sonst Chopin. Wurden Scooter-Kompositionen all die Jahre unterschätzt? Sind Ihre Songs in Wirklichkeit Hochkultur?

Ich weiß nicht. Manchmal ist das vielleicht eher eine Sache von Unverständnis: Wenn man etwas nicht versteht, sagt man schnell „Das gefällt mir nicht“. Ich kann das den Leuten nicht mal verübeln – mir ging es mit der Oper ja auch so. Was ich eher unangenehm finde, ist, wenn eine Meinung kritiklos übernommen wird. Einer sagt, dass etwas Schrott ist, und alle schießen sich drauf ein. Bis jemand vom Feuilleton plötzlich schreibt, dass es doch gar nicht so schlecht ist und alle ihre Meinung ändern. Wie eine Schafherde (lacht).

So erfolgreich Scooter auch waren: Sie mussten im Laufe der Jahre viel Häme einstecken. Macht Ihnen Kritik noch etwas aus?

Nein, auch früher hat mich das nicht wirklich berührt. Es war eher nervig, wenn immer wieder dieselben Sprüche kamen. Mich hat das aber eher angestachelt.

Die Fragen stellte Mona Adams.

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