Grenzen der Tierhaltung Warum Wissenschaftler für einen geringeren Fleischkonsum werben

Zu den Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Thema Nachhaltigkeit diskutiert werden, gehört auch eine Verringerung des Fleischkonsums. Aufschluss über die Hintergründe liefern verschiedene aktuelle Studien.
10.05.2022, 00:00
Lesedauer: 4 Min
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Warum Wissenschaftler für einen geringeren Fleischkonsum werben
Von Jürgen Wendler

Die Menschheit ist auf das angewiesen, was die Natur ihr bietet: Flächen zum Bauen, Nahrung, Wasser zum Trinken und weitere Rohstoffe aller Art. Verkraften muss die Natur nicht nur diese Ansprüche, sondern auch die Begleiterscheinungen menschlicher Aktivitäten, etwa in Gestalt von Abfällen und Schadstoffen. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass die Weltbevölkerung mittlerweile auf rund acht Milliarden angewachsen ist und aller Voraussicht nach weiter zunehmen wird und dass in aufstrebenden Staaten mehr Menschen so leben möchten, wie es die Bewohner reicher westlicher Industrieländer schon lange tun. Was dies bedeutet, zeigt sich unter anderem in China: Es wird mehr Fleisch gegessen. Wissenschaftler plädieren schon lange dafür, den seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch im weltweiten Durchschnitt stark gestiegenen Fleischkonsum pro Kopf zu senken; dies sei nötig, um einer Überlastung der natürlichen Lebensgrundlagen entgegenzuwirken. Verschiedene kürzlich vorgestellte Studien vermitteln einen Eindruck davon, was damit im Einzelnen gemeint ist.

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