Warnung vor Wassermassen Wie Sturmfluten vorhergesagt werden

Die erste öffentliche Sturmflutwarnung wurde in Deutschland vor einem Jahrhundert herausgegeben. Inzwischen verfügen Experten über verschiedene Mittel, um mögliche Entwicklungen zuverlässig erkennen zu können.
11.01.2022, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Wie Sturmfluten vorhergesagt werden
Von Jürgen Wendler

Um auszudrücken, dass jemand in großen Schwierigkeiten steckt, bedienen sich manche Menschen einer alten Redensart: "Holland in Not". Holland ist ein Gebiet der Niederlande, das zu weiten Teilen unterhalb des Meeresspiegels liegt. In seiner Geschichte liefen die Bewohner des Landes immer wieder Gefahr, der Wassermassen nach Dammbrüchen kaum Herr werden zu können und in große Not zu geraten. Wie zahlreiche geschichtliche Beispiele zeigen, erging es vielen Menschen in anderen Gebieten an der Nordsee ähnlich. Dass sich die Bewohner der Küstenregionen heute wesentlich sicherer fühlen können, verdanken sie dem verbesserten Küstenschutz. Hinzu kommt, dass sich bedrohlich hohe Wasserstände inzwischen gut vorhersagen lassen. Seit 100 Jahren werden öffentliche Sturmflutwarnungen für die deutsche Nordsee herausgegeben. Verantwortlich dafür zeichnet heute das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie.

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