Eröffnung wie geplant Mitte/Ende November

Leester Famila-Bau ist im Zeitplan

Die Eröffnung des neuen Famila-Marktes an der Ladestraße in Leeste soll wie geplant Mitte beziehungsweise Ende November sein. Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan, heißt es.
22.09.2021, 18:14
Lesedauer: 3 Min
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Leester Famila-Bau ist im Zeitplan
Von Maike Plaggenborg

Weyhe-Leeste. Gut acht Monate nach dem Baustart des neuen Famila-Marktes in Leeste sind die Arbeiten inzwischen sichtbar vorangeschritten. Das Gebäude steht, kürzlich wurden letzte Wände verspachtelt, derzeit sind die Elektriker am Werk, wie Solveig Hannemann, Sprecherin der Famila-Handelsmarkt Kiel GmbH & Co. KG, sagt.

Auch die Pflasterung des Parkplatzes mit 170 Stellplätzen – breiter als üblich – ist weiter in Arbeit. Dort soll auch eine Ladestation für E-Autos installiert werden. Im weiteren Verlauf ist auf dem Außengelände die Pflanzung von 40 Bäumen durch die Gemeinde Weyhe geplant.

Mit 2300 Quadratmetern Verkaufsfläche entsteht an der Leester Ladestraße einer der kleinsten Märke der Unternehmensgruppe Famila Nordost und insgesamt der 90., so Hannemann. Dennoch "kriegen wir alles unter". Etwa 40.000 verschiedene Artikel sollen Teil des Sortiments sein. Auch die Gänge sollen trotzdem breit ausfallen. Im Markt sollen fünf Kassen für die Kunden bereit stehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis sonnabends in der Zeit von 7 bis 21 Uhr.

Leiter des Marktes ist Oliver Kruse, der bereits zuvor eine leitende Funktion im Discounter-Bereich innehatte, wie er sagt. Der 30-Jährige, der bis vor zwei Jahren noch in Weyhe lebte und auch dort aufwuchs, soll künftig die Geschicke vor Ort leiten, was auch den Kontakt in Sachen Sponsoring von Vereinen etwa betrifft. Alte Kontakte bestünden noch, so Kruse. "Es ist interessant, was in einem Ort passieren kann in ein paar Jahren", sagt er über die bisherige Entwicklung, beispielsweise mit Blick auf Wohngebiete und freut sich, künftig wieder vor Ort zu sein.

Nicht nur Kruse, sondern insgesamt 50 bis 60 Mitarbeiter hat das Unternehmen für die Belegschaft am neuen Standort angeheuert. Und: "Es sind noch Stellen vakant", so Hannemann. Gesucht werden noch geringfügig beschäftigte Aushilfen.

Insgesamt investiert die Gruppe Famila Nordost 12,5 Millionen Euro in den neuen Standort, so Hannemann. Dazu sollen auch Verbesserungen in Sachen Nachhaltigkeit gehören. So will das Unternehmen Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach installieren. Im Markt soll ein Display anzeigen, "wieviel Strom gerade vom Dach kommt", so Kruse. Dazu soll nach Angaben Hannemanns LED-Beleuchtung verwendet werden. "Das ist so ein Klassiker natürlich", sagt sie. In bestehenden Märkten werde diese noch dazu nach und nach umgerüstet. Die Kühlregale sollen, wie auch in vielen anderen Supermärkten üblich, mit Glastüren ausgestattet werden. Aus dem im Lagerraum verorteten Tiefkühlhaus abgeleitete Luft soll für die übrige Kühlung genutzt werden. "Das sind die größten energetischen Faktoren", so Hannemann.

Die Gruppe Famila Nordost mit Sitz in Kiel betreibt neben Famila-Märkten auch Markant-Märkte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, Filialen des Zoofachhandels Das Futterhaus, ist im Bäckereigeschäft tätig und betreibt ein Weingut mit eigenem Weinberg in Schleswig-Holstein. Die Gruppe gehört zum Mutter-Konzern Bartels-Langness.

Im Zuge des Famila-Neubaus hat das Unternehmen zudem die Zuwegung zum neuen Markt veranlasst. Dafür wurde zunächst eine Linksabbiegespur auf der Leester Straße aus Richtung Brinkum kommend geschaffen (wir berichteten). In weiteren Schritten wird die Zuwegung ab der Ladestraße zum Markt erneuert. Da die Arbeiten gut im Zeitplan liegen, rechnet Hannemann mit der geplanten Eröffnung Mitte beziehungsweise Ende November. "Es sieht so aus, dass das gut klappt", sagt sie.

Auf dem Gelände an der Ladestraße soll in den kommenden Jahren außerdem eine Park-And-Ride-Anlage im Zuge der Fertigstellung der verlängerten Bremer Straßenbahnlinie 8 mit Endhaltestelle Leester Bahnhof entstehen. Damit verbundene Umgestaltungen sind Teil der Leester Ortskernsanierung, zu der schwerpunktmäßig die Kulturscheune am Henry-Wetjen-Platz wie auch die Entstehung eines weiteren Dorfplatzes zwischen Schmaler Weg, Freiherr-vom-Stein-Straße und Leester Straße, genannt Leisterplatz, gehören.

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