Ex-Werder-Kapitän Kruse rechtfertigt sich für Vize-Meister-Fauxpas

Nachdem Ex-Werder-Kapitän Max Kruse offensichtlich vergessen hatte, dass er mit Werder 2008 Vize-Meister wurde, erklärt er nun in seinem WM-Podcast, wie es dazu kommen konnte.
29.11.2022, 10:08
Lesedauer: 1 Min
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Kruse rechtfertigt sich für Vize-Meister-Fauxpas
Von Malte Bürger

Ein wenig verwundert hatte die Aussage schon. Mit den Worten „Ich habe im Poker das geschafft, was ich im Fußball nicht erreicht habe: Deutscher Vize-Meister“ hatte Max Kruse seinen jüngsten Erfolg abseits des grünen Rasens kommentiert. Doch der frühere Kapitän des SV Werder Bremen irrte, schließlich gehörte der Offensivspieler an der Weser 2008 zum Kader jenes Teams, das am Ende der Saison Tabellenplatz zwei belegte. Für diesen Schnitzer hat sich Kruse nun gerechtfertigt.

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„Man möge es mir nicht so sehr verübeln, dass ich da nicht dran gedacht habe“, erklärte der 34-Jährige in der neusten Ausgabe seines WM-Podcasts, den er gemeinsam mit Comedian Oliver Pocher produziert. „Aber wenn man auf die Vita schaut, war der Poker-Titel mein zweiter Titel.“ Nun spielte Max Kruse in der Tat während seiner ersten Zeit bei Werder Bremen noch nicht die ganz große Rolle, komplett unter dem Radar flog er allerdings auch nicht. Acht Mal stand der spätere Nationalspieler im Kader, beim historischen 8:1-Heimtriumph der Grün-Weißen gegen Arminia Bielefeld erhielt Kruse sogar 28 Einsatzminuten vom damaligen Trainer Thomas Schaaf.

Diese Phase seiner Karriere nimmt für den Ex-Wolfsburger, der seinen Vertrag beim niedersächsischen Bundesliga-Club inzwischen aufgelöst hat, aber offenkundig eine eher untergeordnete Position ein. „Ich war zwar Teil des Kaders. Aber wenn man ehrlich ist: Ich habe in der ganzen Saison ein Spiel gemacht“, meinte Max Kruse. „Ich war aber eigentlich Teil der zweiten Mannschaft. Ich fühle mich da nicht als Teil des Vizemeister-Teams.“

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