Nationalmannschaft Werder-Profi Füllkrug lehnt Spekulationen über WM-Teilnahme ab

Auf Fragen zu seiner eventuellen Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar reagierte Werder-Stürmer Niclas Füllkrug am Dienstag in einer Medienrunde grundsätzlich - und scharf.
20.09.2022, 15:13
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Als die Frage nach seinen Chancen auf eine WM-Teilnahme in Katar gestellt wird, da schießt Niclas Füllkrug mit Worten so scharf wie sonst mit Bällen auf dem Platz. „Es war klar, dass das kommt“, antwortete der Stürmer des SV Werder Bremen am Dienstagmittag und wurde dann grundsätzlich: „Ich möchte dieses Thema mal so kommunizieren, wie ich mich dabei fühle. Es ist gerade Länderspielpause, und ich sitze mit euch hier in einer Medienrunde. Das hat mit Sicherheit seine Gründe. Und das ist auch okay. Deswegen macht es wenig Sinn, dauerhaft über solche Sachen zu spekulieren und mich dazu zu fragen.“

Bundestrainer Hansi Flick habe ihn bislang nicht angerufen – und Füllkrug will sich partout nicht damit beschäftigen, ob sich daran bis zum WM-Start am 21. November noch etwas ändern könnte.

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Nach Füllkrugs starkem Saisonstart mit fünf Treffern in den ersten Spielen war der 29-Jährige von den Medien mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht worden. Schließlich fehlt der Truppe von Flick ein klassischer Mittelstürmer, wie ihn Füllkrug darstellt. Doch bei der Nominierung des Kaders für die in der Länderspielpause anstehenden Partien in der Nations League fehlte der Name des Angreifers von Werder Bremen.

„Es gibt keinen Grund, mich dazu zu äußern“, befand Füllkrug, der keineswegs enttäuscht wirkte. Im Gegenteil, der Angreifer präsentierte sich kämpferisch und sehr fokussiert auf seinen Arbeitgeber: „Ich versuche, jede Woche in jedem Spiel meine beste Leistung zu bringen. Das versuche ich unabhängig von irgendwelchen anderen Szenarien, weil ich für Werder alles gebe, weil ich die beste Version von mir selbst sein möchte. Ich will mich immer weiterentwickeln.“

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Wenn jetzt über seine WM-Teilnahme diskutiert würde, könnte auch gleich schon über mögliche Sommer-Wechsel gesprochen werden, weil ein Spieler gerade gute Leistungen zeige. „Das macht man doch auch nicht“, sagte Füllkrug. Das Thema ist für ihn einfach kein Thema, wenngleich die Vergangenheit gezeigt hat: Bei der Nominierung des WM-Kaders gab es fast immer eine Überraschung – und gerade Stürmer hatten dabei gute Chancen. Doch bis dahin sind noch ein paar Wochen Zeit, und Füllkrug sollte besser nicht mehr darauf angesprochen werden. 
 

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