Gespräch ergab keine Einigung Anwohner wollen Irgendwo-Festival stoppen

Das "Irgendwo"-Festival droht nun doch zu platzen: Anwohner drohen mit Klagen wegen des Lärms. Bei einem Gespräch in der Baubehörde gab es keine Einigung.
15.05.2018, 20:01
Lesedauer: 1 Min
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Anwohner wollen Irgendwo-Festival stoppen
Von Pascal Faltermann

Krisengespräch zur Neuauflage des Open-Air-Festivals „Irgendwo“. Es sah bereits nach einer Lösung für die jungen Kreativen des Vereins Kulturbeutel aus, doch nun gehen die Anwohner mit Anwälten gegen das geplante Open-Air vor. Die Festivalmacher hatten zwar einen Pachtvertrag für das Areal zwischen Airbus-Allee und Amelie-Beese-Straße in Flughafennähe unterschrieben. Es fehlte aber noch die Baugenehmigung. Die wollen nun die Anwohner mit allen Mittel verhindern.

Um einen Kompromiss zu finden, hatten sich am Dienstagnachmittag Vertreter aus der Baubehörde und der Polizei mit den Nachbarn und Kulturbeutel-Vertretern getroffen. In dem Gespräch hätten die Anwohner klar gemacht, dass sie jegliche weitere Lärmbelästigung in ihrer Umgebung verhindern wollen, sagte Behördensprecher Jens Tittmann auf Nachfrage. Dafür hätten sie auch zwei Anwälte mitgebracht, die gegebenenfalls sogar vor das Verwaltungsgericht ziehen wollen. Die Behördenvertreter wollen nun die Rechtssicherheit ihrer Genehmigungen prüfen und eventuell weitere Auflagen stellen.

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