Eine Millionen Arten von Aussterben bedroht Zoo am Meer tritt internationaler Koalition bei

Der Zoo am Meer hat sich einer internationalen Koalition angeschlossen, die sich für den Erhalt der Biodiversität einsetzt.
11.03.2022, 20:16
Lesedauer: 1 Min
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Zoo am Meer tritt internationaler Koalition bei
Von Maurice Arndt

Der Zoo am Meer in Bremerhaven tritt am Samstag, 22. Mai, einer internationalen Koalition bei, die sich für Biodiversität einsetzt. Das von der Europäischen Kommission ausgerufenen Bündnis unter dem Motto "#UnitedforBiodiversity" (zu Deutsch: vereint für Biodiversität) soll dem Thema mehr Gewicht verleihen.

In einer Mitteilung weist der Zoo darauf hin, dass eine Million Arten vor der Ausrottung stehen. Sie würden durch Wilderei, Überfischung oder ausländische Tierarten bedroht. Auch die Ökosysteme seien beschädigt, wodurch Trinkwassergewinnung, saubere Luft und die Nahrungsversorgung in Zukunft beeinträchtigt werden könnten.

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Als außerschulischer Lernort könne der Zoo auf diese Entwicklungen aufmerksam machen und Aufklärungsarbeit leisten, sagt Zoodirektorin Heike Kück und setzt dabei auf die im Zoo am Meer lebenden Tiere. "Über die Faszination für Tiere kann es gelingen, dieses komplexe Thema auch im Rahmen von Veranstaltungen im Zoo den Besucher*innen näherzubringen."

Hintergrund für die Schaffung der Koalition ist die im Oktober anstehende UN-Konferenz zum Thema Biologische Vielfalt im chinesischen Kunming. Neben dem Zoo am Meer wurde alle weltweiten botanischen Gärten, Zoos und wissenschaftlichen Institute aufgerufen der Koalition beizutreten. Über 205 Einrichtungen auf 47 Ländern seien bereits vertreten. Der Beitrittstag des Bremerhavener Zoos ist historisch: Am 22. Mai 1992 wurde auf einer UN-Konferenz ein Übereinkommen zu Erhaltung der Biodiversität beschlossen.

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