Lebensgefährliche Situationen Zwei Auseinandersetzungen mit Stichverletzungen in Bremen

Zwei Männer in Gröpelingen und in der Bahnhofsvorstadt wurden durch Stichwaffen lebensgefährlich verletzt. Die Polizei Bremen konnte die mutmaßlichen Angreifer festnehmen.
14.08.2022, 10:46
Lesedauer: 1 Min
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Von inh

Am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag wurden zwei Männer durch Stichwaffen lebensgefährlich verletzt, teilte die Polizei am Sonntagvormittag mit. Die Auseinandersetzungen fanden in Gröpelingen und in der Bahnhofsvorstadt statt. Die beiden mutmaßlichen Angreifer konnten festnehmen werden.

Gegen 20.15 Uhr kam es am Samstag zu einem Streit zweier Männer in einer Wohnung in der Dirschauer Straße. Nachdem beide viel Alkohol getrunken hatten, ging ein 38-Jähriger mit einem Messer auf einen 43-Jährigen los und stach auf diesen ein. Der Verletzte erlitt eine lebensgefährlichen Stichverletzung, konnte aber gemeinsam mit einer Freundin auf die Straße flüchten. Ein Rettungswagen und Polizei wurden alarmiert. Da der 43-Jährige sich allerdings nicht behandeln lassen und die Rettungskräfte beißen wollte, musste er fixiert werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Spezialeinsatzkräfte konnten derweil den mutmaßlichen Angreifer in seiner Wohnung überwältigen und festnehmen.

In der Nacht zu Sonntag belästigte ein 28 Jahre alter Mann gegen 3.50 Uhr eine 25-jährige Frau auf dem Rembertiring. Als er sie dabei am Arm festhielt, versuchten Passanten schlichtend einzugreifen. Der 28-Jährige zerschlug daraufhin zwei Glasflaschen, griff damit einen 37 Jahre alten Mann an und stach ihm ins Gesicht. Der 37-Jährige musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Klinikum gebracht werden. Die Polizei konnte den Angreifer wenig später vor einem Lokal identifiziert und festnehmen.

Die weiteren Ermittlungen zu beiden Fällen dauern an.

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