Blumenthal Ein Flusspferd an der Ermlandstraße: Jedi schmeckt’s

Blumenthal. Wo gibt’s denn so was? Da steht ein Flusspferd auf der Wiese und lässt’s sich am Fußgängerweg richtig schmecken. Unglaublich, was in diesem riesigen Maul an Gras verschwinden kann.
13.05.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christina Denker

Wo gibt’s denn so was? Da steht ein Flusspferd auf der Wiese und lässt’s sich am Fußgängerweg richtig schmecken. Unglaublich, was in diesem riesigen Maul an Gras verschwinden kann. Das meinten Passanten, die am Montagabend einen Spaziergang entlang des Brenor-Geländes an der Ermlandstraße durch den lauen Frühlingsabend machten.

Allerdings trennte kein Zaun den über 35 Jahre alten Flusspferdbullen „Jedi“ von seinem Umfeld. Lediglich ein junges Mädchen, das offenbar zum dort gastierenden Zirkus „Voyage“ gehört, schaute – mit einem Ast und einem Hütehund ausgerüstet – immer mal wieder nach dem Rechten. Was etwa passieren könnte, wenn sich der 2,5 Tonnen schwere „Jedi“ erschrecken und mitten auf die Kreuzung laufen würde, wollte sich eine Passantin lieber nicht vorstellen. Medienberichten zufolge hat es „Jedi“ im Jahr 2011 in Schwerin bereits geschafft und ist getürmt. Friedlich grasend haben Polizisten das Flusspferd dort angefunden. Sie selber griffen offenbar jedoch nicht ein und überließen die Angelegenheit damals dem Zirkuspersonal. Wie es damals hieß, soll ein Tierpfleger des Zirkusses das Eisengehege nicht richtig verschlossen haben. Der Fall machte seinerzeit bundesweit Schlagzeilen.

Der Zirkus öffnet seine Pforten am heutigen Mittwoch mit einer öffentlichen Elefantenfütterung um 15 Uhr. Tierschützer haben ihr Kommen bereits angekündigt. Informationen über Vorstellungen und Zeiten im Internet auf www.circus-voyage.de.

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