Müllbeseitigung per Smartphone Eine App soll Gröpelingen sauber halten

Gröpelingen soll sauberer werden. Und zwar mit dem Motto „Don’t mess with Gröpelingen“ und einer Handy-App, mit der Müll fotografiert und als Aufforderung an die Leitstelle „Saubere Stadt“ zur Müllbeseitigung geschickt werden kann.
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Von Katharina Hirsch

Gröpelingen soll sauberer werden. Und zwar mit dem Motto „Don’t mess with Gröpelingen“ und einer Handy-App, mit der Müll fotografiert und als Aufforderung an die Leitstelle „Saubere Stadt“ zur Müllbeseitigung geschickt werden kann.

„Es ist sehr schön hier, es könnte aber sauberer sein“ ist ein Satz, der für viele Städte gilt. Das sogenannte Littering, die Verschmutzung von Gegenden durch achtlos weggeworfenen oder illegal abgeladenen Müll, ist weit verbreitet.

Eine Umfrage von Stadtplanern in Gröpelingen ergab, dass auch die Bewohner des Bremer Westens es nicht anders sehen: Es gibt eine schöne Altbau-Substanz, die sanierte Lindenhofstraße gefällt vielen, und auch die Heerstraßenpromenade hat ihre Fans, aber überall wo Müll herumliegt, ist das schöne Bild getrübt.

Jüngere Gröpelinger ansprechen

Einer Idee, diesen Zustand zu ändern, folgt das Gröpelingen Marketing, indem es die Aktion „Don’t mess with Gröpelingen“ gestartet hat. Dieser englischsprachige und doppeldeutige Satz heißt einerseits: „Leg dich nicht mit Gröpelingen an“. Mess bedeutet aber auch „Dreck“ oder „Unordnung“ - und passt so perfekt zu der Vermüllung, dem „Littering“.

Mit der Verwendung der englischen Sprache sollen sich vor allem jüngere Gröpelinger und Gröpelingerinnen angesprochen fühlen. Und: Es gibt sogar eine Smartphone-Application, kurz: App, namens „Mängelmelder“, mit der Ordnungsfreunde für mehr Sauberkeit in den Straßen sorgen können.

Wer sich das Anwender-Programm auf sein Handy heruntergeladen hat, kann wild hingeworfenen Müll fotografieren, das Bild mit GPS-Daten automatisch verorten und per Klick an die zuständige Müllbeseitigungs-Stelle in Bremen senden, an die Leitstelle "Saubere Stadt“. Praktischerweise lässt sich die App auch mit geringen deutschen Sprachkenntnissen bedienen.

"Voll im Trend"

Die App selbst ist in Darmstadt von der Firma „Wer denkt was“ entwickelt worden, darf aber frei verwendet werden und funktioniert in vielen Städten. Den Tipp, dies Anwendung zu benutzen, hatte die Leitstelle “Saubere Stadt“ an das Gröpelingen Marketing gegeben.

„Verunreinigungen per App zu melden, ist nicht nur einfach, sondern liegt voll im Trend. Anstatt sich in sozialen Medien nur mit Fotos über Müll auszulassen, kann hier jeder aktiv dazu beitragen, solche Schandflecke zu beseitigen“, sagt Cornelia Wiedemeyer, Vorsitzende von Gröpelingen Marketing.

Wer mehr zur Kampagne wissen möchte, der kann sich über Flyer, Anzeigen, in dem öffentlichen W-Lan-Netzwerk Gröpelingens und auch in Online-Kanälen informieren. Auch ohne Smartphone kann „wilder Müll“ an die Leitstelle gemeldet werden: per Telefon.

Links und Infos zur Aktion „Don't mess with Gröpelingen“ gibt es unter www.groepelingen.de/littering.
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