Klinikum Bremen-Nord Hubschrauber-Landeplatz offiziell eröffnet

Bremen-Nord. "Das Klinikum Bremen-Nord will hoch hinaus und hat das heute geschafft - mit einer imposanten Konstruktion, die das Gesicht und Profil des Klinikums deutlich verändert", sagte Diethelm Hansen, Geschäftsführer des Bremer Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno), zur Einweihung des Hubschrauber-Landeplatzes.
14.09.2010, 04:32
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Hubschrauber-Landeplatz offiziell eröffnet
Von Patricia Brandt

Bremen-Nord. 'Das Klinikum Bremen-Nord will hoch hinaus und hat das heute geschafft - mit einer imposanten Konstruktion, die das Gesicht und Profil des Klinikums deutlich verändert.' Worte von Diethelm Hansen, Geschäftsführer des Bremer Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno), zur Einweihung des Hubschrauber-Landeplatzes.

Immerhin 18,7 Meter ragt das stählerne Bauwerk in die Höhe, wiegt 150 Tonnen. 'Die umfangreichen baulichen Arbeiten konnten termingerecht ausgeführt werden. Der Kostenrahmen von 2,3 Millionen Euro wurde eingehalten', berichtete der kaufmännische Leiter des Krankenhauses, Uwe Schmidt, gestern während der Feier mit zahlreichen Gästen aus Verwaltung und Politik.

Dennoch hat sich der Bau der Landeplattform hingezogen. Bereits 2003 hatte sich die Klinik um öffentliche Fördermittel bemüht. 'Es hat fast fünf Jahre gedauert, bis das Projekt berücksichtigt wurde', erinnerte Gesundheitsstaatsrat Hermann Schulte-Sasse in seinem Grußwort. Als Begründung nannte er leere Kassen. Ein weiteres Jahr sei über eine Konkurrentenschutzklage vergangen, deutete er an. Erst anschließend sei es an die Realisierung des Baus gegangen. Schulte-Sasse dazu: 'Wir sind stolz über die Art der Bauausführung. Dies ist ein innovatives Bauvorhaben.'

Der moderne Landeplatz mit Aluminium-Deck macht eine schnellere Versorgung von Patienten aus der Region möglich. Bisher konnte der Rettungsflieger Schwerverletzte nur bis zum nahe gelegenen Sportplatz am Löh bringen. Die Patienten wurden dann per Krankenwagen in die Notaufnahme transportiert. Verbund-Geschäftsführer Hansen: 'Das Klinikum hat sich bereits einen wichtigen Platz als Traumazentrum erworben. Schwerverletzte können nun noch präziser versorgt werden.' Direkten Zugang gibt es zu OP-Sälen, Intensivstation und Notaufnahme. 'Dass die Abläufe perfekt klappen, haben wir schon mit einer Übung bewiesen', berichtete Hansen weiter. 'Das Klinikum ist für die Zukunft gewappnet. Das Klinikum ist Spitze.'

Auf einen Helikopter warteten die Gäste während der Feier aber vergebens. Der bestellte Hubschrauber Christoph 6 war gerade in Richtung Spiekeroog unterwegs, um einen Patienten abzuholen.

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