Kinderbetreuung in der Pandemie Bremer Eltern erleben Nachteile im Beruf

Viele Bremer Eltern geben an, dass sich ihre berufliche Situation durch die eingeschränkte Kinderbetreuung verschlechtert habe. Das geht aus einer Umfrage der Elternvertretung hervor.
01.02.2021, 12:26
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Bremer Eltern erleben Nachteile im Beruf
Von Sara Sundermann

Zuletzt haben knapp zwei Drittel der Eltern von Kita-Kindern ihr Kind weiterhin in der Krippe oder im Kindergarten betreuen lassen. Hinzu kommen Familien, deren Kind zumindest teilweise die Kita besuchte. Das geht aus einer Umfrage der Zentralelternvertretung (ZEV) hervor, an der mehr als 2000 Bremer Eltern teilgenommen haben. Die ZEV hatte Familien zu ihrer aktuellen Lage und Stimmung befragt.

Als eins der zentralen Ergebnisse nennt die ZEV, dass die berufliche Situation von Eltern sich durch die eingeschränkten Möglichkeiten der Kinderbetreuung verschlechtere. Knapp ein Viertel der berufstätigen Befragten habe ihre Arbeitszeit demnach derzeit reduziert, um ihr Kind betreuen zu können. Für mehr als jedes zweite Elternteil, das Stunden reduziert habe, bedeute dies auch finanzielle Einbußen.

Lesen Sie auch

Darüber hinaus hätten mehr als ein Drittel der Befragten den Eindruck, durch die Betreuungssituation jetzt schlechtere Chancen im Job oder langfristige Verdienstausfälle zu haben. Mehr als 64 Prozent der Eltern empfinde die aktuelle Situation als belastend für sich selbst, 40 Prozent sähen auch eine Belastung für die Kinder.

Die Umfrage bezieht sich auf den Modus, in dem die Kitas bis vergangene Woche waren: Da galt noch der eingeschränkte Regelbetrieb (Stufe 2), ab diesem Montag gilt Notbetreuung (Stufe 3).

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+