Corona-Tests an Schulen nach den Ferien Der Vorstoß ist Konsequent

Die Bremer Bildungsbehörde will nach den Ferien alle Schüler und Lehrer testen. Konsequent und die richtige Alternative zu verlängerten Ferien, meint Mathias Sonnenberg.
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Der Vorstoß ist Konsequent
Von Mathias Sonnenberg

Der Entschluss, die Schulen einige Tage früher zu schließen und somit das Risiko zu senken, dass sich die Großeltern womöglich unter dem Tannenbaum bei den Enkeln infizieren, war richtig und gut. Konsequent ist deshalb der Vorstoß der Bremer Bildungsbehörde, nach den Ferien eine Reihentestung für die komplette Schüler- und Lehrerschaft anzubieten. Niemand weiß doch, wie akkurat sich die Menschen an die Kontaktbeschränkungen an Weihnachten wirklich halten. Oder ob bei all der Gefühlsduselei über die Feiertage die Gebote der Politik nicht plötzlich doch als zweitrangig erachtet werden.

Was wäre denn die Alternative zum Reihentest? Die Ferien einfach mal eben verlängern? Ginge auch zulasten der Schülerinnen und Schüler, die vor Prüfungen oder dem Abitur stehen. Und würde in vielen Familien unnötiges Planungschaos verursachen. Nein, es ist wichtig, nach den Ferien schnell einen Überblick über die Zahl der Infizierten zu bekommen. Um daraus die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen – für einzelne, betroffene Schulen, aber eben nicht für alle.

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