Gewalt im Viertel Mäurer will mehr Videoüberwachung

Die Videoüberwachung in Bremen soll ausgebaut werden, vor allem nach den tödlichen Vorkommnissen der letzten Wochen. Kameras am Bahnhof, in der Discomeile oder auch auf dem Marktplatz sind denkbar.
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Mäurer will mehr Videoüberwachung
Von Jan Oppel

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat in einer Sitzung der Innendeputation seine Absicht bekräftigt, die Videoüberwachung in Bremen auszubauen. Zunächst sollen hochauflösende Kameras am Hauptbahnhof installiert werden, die eine Überwachung in Echtzeit ermöglichen. Im Bereich zwischen dem Nordausgang, dem Busbahnhof und der Discomeile gebe es noch viele dunkle Flecken, sagte Mäurer. „Die vorhandenen Kameras taugen kaum etwas – die Bildqualität ist einfach zu schlecht.“

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Langfristig kann sich Mäurer auch am Marktplatz oder am Bahnhof in Vegesack eine Videoüberwachung vorstellen. Derzeit prüfe das Innenressort zudem den Kauf einer mobilen Kamera-Anlage, die auch im Viertel zum Einsatz kommen könnte.

Horst Wesemann von der Linken kritisierte, es gebe keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen mehr Kameras und einem Rückgang der Kriminalität. Auch Peter Zenner von der FDP sieht den Ausbau der Videoüberwachung kritisch.

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