Maske verweigert Magnitz muss Bürgerschaft verlassen

Der AfD-Politiker Frank Magnitz weigerte sich, in der Bremischen Bürgerschaft einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der Bürgerschaftsdirektor zog Konsequenzen.
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Magnitz muss Bürgerschaft verlassen
Von Anna Zacharias

Weil der Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz keinen Mund-Nasen-Schutz trug, musste er am Donnerstag die Bürgerschaft verlassen. Das berichtete das Regionalmagazin „buten und binnen“. Demnach hatte Magnitz zwar ein Attest, das ihn vom Tragen befreit, der Bürgerschaftsdirektor akzeptierte dieses jedoch nicht.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden, besteht im Parlamentsgebäude seit Mittwoch Maskenpflicht. Bürgerschaftsdirektor Hans-Joachim von Wachter sagte „buten un binnen“: „Heute haben mir zwei Abgeordnete der Partei AfD ein Attest gezeigt, und eines der Atteste – das von Herrn Magnitz – habe ich für nicht glaubhaft gehalten. Und deswegen habe ich Herrn Magnitz gebeten, entweder eine Maske zu tragen oder das Haus zu verlassen.“

Frank Magnitz sagte, er sei der Meinung, dem Bürgerschaftsdirektor stehe diese Bewertung nicht zu. Außerdem äußerte er Zweifel an der Richtigkeit der aktuellen Corona-Zahlen.

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