Kommentar über Sportvereine

Mehr gemeinschaftliche Stärke durch Fusion der Bremer Sportvereine

Die Fusion der vier Bremer Sportvereine kann helfen, das überalterte Ehrenamt zu entlasten und professionellere Strukturen zu entwickeln, meint Felix Wendler.
19.11.2019, 20:17
Lesedauer: 1 Min
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Mehr gemeinschaftliche Stärke durch Fusion der Bremer Sportvereine
Von Felix Wendler
Mehr gemeinschaftliche Stärke durch Fusion der Bremer Sportvereine

Ein beschriebener Bierdeckel mit dem Abstimmungsergebnis einer Versammlung der SG Arbergen-Mahndorf über die Fusionierung mit anderen Vereinen.

Michael Matthey

Der Sportverein ist für seine Mitglieder seit jeher ein Stück Heimat, wo Tradition und Emotionen aufeinandertreffen. Wenn sich nun diese Heimat verändern soll, erregt das die Gemüter. Die SG Arbergen-Mahndorf hat bei ihrem Mitgliederentscheid nicht nur eine Fusion, sondern auch eine Veränderung der eigenen Identität beschlossen – und geht damit den richtigen Weg. Es ist unmöglich, allen Interessen innerhalb eines Vereins gerecht zu werden. Es ist auch nicht abzustreiten, dass die vier Bremer Klubs ihr Fusionsvorhaben schlecht kommuniziert haben. Das alleine darf jedoch kein Grund zum Stillstand sein. Vielmehr gilt es für die Vereine, auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren.

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Die Fusion kann helfen, das überalterte Ehrenamt zu entlasten und professionellere Strukturen zu entwickeln. Zudem gilt: Stärke aus Gemeinschaft. Ein Verein mit möglichen 6000 Mitgliedern spricht mit lauterer Stimme, als die einzelnen Vereine es jemals könnten. Die Aufgabe der Vorstände besteht nun darin, den Mitgliedern das Leben in einer Großfamilie schmackhaft zu machen. Gelingt dies, wird die Sportler der neue Vereinsname auf dem Trikot bald nicht mehr stören.

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