Eröffnung am 3. Dezember Bremen: Hilfsorganisationen suchen Fachkräfte für das neue Impfzentrum

Am 3. Dezember öffnet das neue Bremer Impfzentrum am Brill: 36 Impfstraßen gibt es - sie werden von Hilfsorganisationen betrieben. Die Johanniter sind eine davon - sie suchen dringend Fachkräfte.
01.12.2021, 19:06
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Bremen: Hilfsorganisationen suchen Fachkräfte für das neue Impfzentrum
Von Sabine Doll

Die Johanniter-Unfall-Hilfe sucht dringend Fachkräfte für das neue Impfzentrum am Brill, das am kommenden Freitag den Betrieb auf nimmt. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden dafür eingestellt, die Hilfsorganisationen betreibt im Zwei-Schicht-System an sieben Tagen in der Woche zwölf der insgesamt 36 Impfstraßen. Neben den Johannitern gehören das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Arbeiter-Samariter-Bund zu den Betreibern. Nach dem Start am Freitag werde die Impfkampagne in dem ehemaligen Sparkassengebäude hochgefahren. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) hatte angekündigt, dass bis zu 5000 Impfungen täglich in dem neuen Zentrum möglich seien.

"Das stellt die Hilfsorganisationen aktuell vor große Herausforderungen – zumal das Personal aus den Messehallen erst vor wenigen Wochen entlassen werden musste und jetzt im Schnellverfahren wieder eingestellt wird", heißt es in einer Mitteilung der Johanniter. Das große Impfzentrum in der Halle 7 ist am 22. Oktober geschlossen worden. Die Johanniter suchen laut der Mitteilung medizinische Fachkräfte und Verwaltungskräfte für administrative Aufgaben. Bewerbungen können an die E-Mail-Adresse personal.nb@johanniter.de geschickt werden.

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Wie berichtet, suchen auch die anderen Hilfsorganisationen sowie die Initiative "Bremen impft" medizinische Fachkräfte und Personal für weitere Bereiche. Die Initiative aus Bremer Unternehmen informiert auf ihrer Internetseite www.bremen-impft.de. Der ASB und das DRK rufen auf, sich per E-Mail an coronahelden@asb-bremen.de oder unter www.drk-bremen.de/stellenanzeigen zu melden. Weitere Informationen gibt es auf auch auf den Internetseiten der Hilfsorganisationen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe betreibt laut der Mitteilung zwei weitere Impfstellen, eine mit sechs Impfstraßen an der Schragestraße beim Sander-Center in Oslebshausen und eine weitere mit vier Impfstraßen in Kooperation mit dem ASB Am Wall/Ecke Sögestraße. "In Oslebshausen wurden seit der Eröffnung Mitte Oktober rund 10.000 Personen geimpft. In der Impfstelle Am Wall waren es seit der Eröffnung am vergangenen Freitag 750 Personen", heißt es in der Mitteilung von diesem Mittwoch.

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