Farger Feuerwehr soll Gebäude während der Umbau- oder Neubauphase als Ausweichquartier nutzen SPD sorgt sich um Eva-Seligmann-Haus

Blumenthal (dch). Die SPD hat für die Blumenthaler Beiratssitzung am Montag, 11. Mai, einen Dringlichkeitsantrag zur Zukunft des Eva-Seligmann-Hauses in Farge gestellt.
09.05.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Christina Denker

Die SPD hat für die Blumenthaler Beiratssitzung am Montag, 11. Mai, einen Dringlichkeitsantrag zur Zukunft des Eva-Seligmann-Hauses in Farge gestellt. In dem Gebäude befindet sich die Begegnungsstätte des Vereins „Aktive Menschen Bremen“ (AMeB). Nun soll nach Überlegungen des Innenressorts eventuell die Freiwillige Feuerwehr vorübergehend in das Gebäude ziehen. Und zwar dann, wenn das jetzige Feuerwehr-Gerätehaus saniert und erweitert wird.

Beschlossene Sache ist das allerdings noch nicht. Die städtische Liegenschaftsverwaltung Immobilien Bremen ist derzeit damit beschäftigt, eine Standortanalyse zu erarbeiten. Auf dieser Grundlage soll dann entschieden werden, ob das jetzige Gerätehaus instand gesetzt oder ob es ein Neubau geben wird. Nach Angaben des IB-Sprechers Peter Schulz stehe man in Kontakt mit der Sozialbehörde, die im Falle einer vorübergehenden Umquartierung der Feuerwehrleute in das Eva-Seligmann-Haus nach geeigneten Räumlichkeiten für die AMeB-Begegnungsstätte suchen werde. Wie berichtet, leidet die Freiwillige Feuerwehr Farge seit Jahren unter beengten Verhältnissen. Über den Dringlichkeitsantrag soll der Senat noch einmal vom Beirat aufgefordert werden, nach einem geeigneten Ausweichquartier entweder für die Vereinsmitglieder oder für die Feuerwehr zu suchen.

Während der Sitzung soll zudem ein sogenannter Gewässerschutzflyer für Blumenthal vorgestellt werden. Außerdem will der Beirat einen Beschluss über eine Parkzeitbegrenzung auf dem Parkplatz an der Fresenbergstraße/Ecke Rönnebecker Straße fassen. Anschließend geht es an die Vergabe der Globalmittel. Weitere Anträge der Parteien befassen sich mit dem Tanklager Farge, das nach dem Willen der SPD ein Konversionsprojekt werden soll, mit einer Rad- und Gehwegeverbindung an der L149 zwischen Rekum und Neuenkirchen (CDU) und mit der Situation der Hortunterbringung in der Helgenstraße (Grüne).

Die Linksfraktion hat, wie berichtet, eine Anfrage zur Situation in der Turnerstraße gestellt. „Wie hoch sind die Kosten für die Anwohner?“, und „Trifft es zu, dass Eigentümer ihre Immobilien aufgeben müssen, weil sie diese Kosten nicht tragen können?“, lauten zwei der Fragen. Ganz zum Schluss sollen dann die Beiratsmitglieder verabschiedet werden, die sich für die nächste Legislaturperiode nicht wieder haben aufstellen lassen,.

Die Sitzung beginnt um 19 Uhr in der Aula der Oberschule Eggestedter Straße.

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