Verkehrsentwicklungsplan

Mehr Park-and-ride-Parkplätze gefordert

In einer weiteren Stellungnahme zum Verkehrsentwicklungsplan bekräftigt der Beirat Burglesum seine Forderung nach Verbesserungen und Erweiterungen der Park-and-ride-Parkplätze an den Bahnhöfen.
03.06.2021, 10:00
Lesedauer: 2 Min
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Mehr Park-and-ride-Parkplätze gefordert
Von Julia Ladebeck
Mehr Park-and-ride-Parkplätze gefordert

Um den Autoverkehr in die Innenstadt zu reduzieren, ist es nach Ansicht des Burglesumer Beirats wichtig die ÖPNV-Knotenpunkte mit zusätzlichen Park-and-ride-Angeboten aufzuwerten. Viele Parkplätze sind bereits jetzt überbelegt, wie der am Bahnhof St. Magnus. Dort weichen Autofahrer zum Parken in die Wohnstraßen aus.

Volker Kölling

Burglesum. Der Beirat Burglesum hat kürzlich eine weitere Stellungnahme zum Handlungskonzept für den Verkehrsentwicklungsplans abgegeben. Darin bekräftigt das Gremium noch einmal die Forderungen nach Verbesserungen der Park-and-ride-Parkplätze an den Bahnhöfen und begrüßt die geplante Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Außerdem erwartet der Beirat Park- und Mobilitätskonzepte mit dem Ziel, den vorhandenen Parkdruck in bestehenden Quartieren zu reduzieren, sowie eine Radverbindung durch das Werderland in den Bremer Industrie-Park.

Nach Ansicht der Burglesumer Kommunalpolitiker greift der angekündigte Schwerpunkt auf den Ausbau des Bike-and-ride-Angebots, also von Stellplätzen für Fahrräder, zu kurz. Um den Autoverkehr in die Innenstadt zu reduzieren, sei es wichtig auch die ÖPNV-Knotenpunkte mit zusätzlichen Park-and-ride-Angeboten zu Mobilitätsstandorten aufzuwerten. "Diese Parkplätze sind bereits jetzt überbelegt und Autos weichen zum Parken in die Wohnstraßen aus. Hier würden sich auch Anwohnerinnen und Anwohner über eine Erweiterung freuen", betont der Beirat. Nach Ansicht der Ortspolitiker sollten die Planungen für die Erweiterungen, die bereits zwischen dem Amt für Straßen und Verkehr und dem Beirat angedacht waren, schnellstmöglich wieder aufgenommen werden.

Die vorgesehene Stärkung des ÖPNV, beispielsweise durch Metrobusse oder Expressbuslinien unter anderem zwischen Bremen-Nord und Universität, sowie den Ausbau der Nachtbuslinien begrüßt der Beirat. Er verweist auf seine langjährigen Forderungen, die Bus- und Bahn-Takte am Bahnhof Burg besser zu synchronisieren und die Anbindung an den Bremer Industrie Park zu verbessern. Zusätzlich sollte nach Ansicht der Ortspolitiker eine Neuführung der Buslinie sowie eine häufigere Schnellbusanbindungen der Buslinie von Schwanewede, Leuchtenburg, Löhnhorst und Ihlpohl nach beispielsweise St. Magnus oder Lesum eingerichtet werden.

Auch in Burglesum werde wahrgenommen, dass die Zahl der Fahrzeuge zunimmt, so der Beirat. Parkdruck bestehe auch in einigen Quartieren außerhalb der Innenstadt. Der Beirat nennt einige Straßen, die besonders betroffen sind: Up Willmannsland, Am Vogelbusch, Weizenfurt und das Wohnquartier Marßel. Auch für diese Quartiere erwarte der Beirat die Entwicklung von Park- bzw. Mobilitätskonzepten unter Einbindung der Eigentümer und den betroffenen Anliegern, heißt es in der Stellungnahme.

Darüber hinaus fordert der Beirat, die Planungen für die Abschnitte der Fahrradpremiumrouten fortzuschreiben, die zeitlich nach hinten geschoben wurden, zum Beispiel der Übergang von Vegesack nach Burglesum und durch Burglesum. Dabei soll auch die Möglichkeit einer Anbindung durch das Werderland in Richtung Bremer Industrie Park geprüft werden.

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