Stromtankstelle Sechs neue Ladesäulen

Die Suche nach Ladestationen für Elektroautos gestaltet sich oft schwierig. In Findorff ist die Situation allerdings gerade wieder ein bisschen besser geworden.
30.05.2022, 07:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Anke Velten

Findorff hat eine neue Stromtankstelle. Die sechs „Ladeeulen“ des Bremer Unternehmens Eulektro an der Bamberger Straße wurden am Freitag in Betrieb genommen. Die ökostrombetriebenen Ladepunkte sind rund um die Uhr öffentlich zugänglich.

Vor vier Monaten hatte Eulektra-Geschäftsführer Jan Runkel das Vorhaben dem Findorffer Beirat vorgestellt. Dass die Umsetzung so schnell klappen konnte, liege daran, dass Bremen ein unkompliziertes Genehmigungsverfahren für E-Stationen eingeführt habe, lobte Runkel. Die Findorffer Ladepunkte stünden zudem auf öffentlichem Grund. „Bei Eigentümern privater Parkplätze ist es viel schwieriger.“ Bis Ende des Jahres will sein Unternehmen stadtweit weitere sieben Standorte mit insgesamt 54 Ladepunkten errichten.

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Zur Einweihung in Findorff waren Beiratsmitglieder und Vertreter des senatorischen Mobilitätsressorts gekommen. Einen solch großen Bahnhof wird es künftig wohl nicht jedes Mal geben können: Allein für das Findorffer Gebiet, das aktuell für die Parkraumneuordnung beplant wird, wurde ein Bedarf von 64 Ladepunkten errechnet, erklärte Ressortvertreter Michael Glotz-Richter.

Nazila Isakovic war als eine der Ersten vor Ort, um ihren Wagen aufzutanken. „Wir freuen uns über jede neue Lademöglichkeit in der Stadt“, verkündete die Borgfelderin, die seit fünf Jahren elektrisch unterwegs ist. Vor allem in der Innenstadt sei es aktuell noch schwierig, Stromtankstellen zu erwischen. Beiratsmitglied Ulf Jacob (Grüne) fand es dagegen „super“, dass das Unternehmen gezielt die Wohnquartiere im Blick habe.

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