Gröpelinger Quartiersplatz Der Liegnitzplatz soll wieder schöner werden

Auf dem Liegnitzplatz ist praktisch immer was los, und genau das gefällt den Menschen in der Nachbarschaft. Allerdings könnte es dort deutlich sauberer und sicherer sein, finden viele Gröpelinger Jugendliche.
31.12.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Der Liegnitzplatz soll wieder schöner werden
Von Anne Gerling

Der Gröpelinger Beirat hat die Ressorts Umwelt, Inneres, Soziales und Kultur aufgefordert, gemeinsam „die Situation in und um den Liegnitzplatz umfassend und mit abgestimmten Maßnahmen zu verbessern“. Als Kommunikator und Koordinator vor Ort soll dabei der „Runde Tisch Mosaiktreff“ unmittelbar mit eingebunden werden, über den Anwohner, Kinder und Jugendliche vor Ort erreicht werden können.

Den Anstoß zu dieser Forderung hat ein digitales Jugendvotum gegeben, das vom Quartiersbildungszentrum Morgenland aus koordiniert wurde. Es zeigte: Bei vielen Gröpelinger Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist der Liegnitzplatz ein beliebter Treffpunkt – es gibt dort aber auch Dinge, die sie nicht so schön finden. Der Platz sei zugeparkt, und um ihn herum werde immer wieder zu schnell gefahren, hatten Ende November sechs junge Gröpelinger dem Beirat in einem Brief geschildert. Auch liege oft Müll herum, Spielgeräte seien kaputt und auf dem Platz werde geraucht.

„Jugendliche und Erwachsenen sollen keine Messer oder Pistolen mit auf den Spielplatz bringen“, heißt es in dem Schreiben unter anderem. Und: „Wir wollen weder lebende noch tote Ratten auf dem Platz haben.“ Der Beirat hat sich daraufhin für die Schaffung einer Spielstraße um den Platz herum, ein besseres Müllkonzept, neue Beleuchtung und eine gezielte Aktion zur Rattenbekämpfung ausgesprochen. „Wir bitten die betreffenden Ressorts, jetzt einen integrierten Prozess anzuschieben und entsprechende Ressourcen bereitzustellen, um im kommenden Frühjahr oder Frühsommer die entsprechenden Beteiligungs- und Veränderungsprozesse umzusetzen und spürbare Verbesserungen zu ermöglichen“, heißt es in der Beschlussvorlage, die Senihad Sator (SPD) und Lutz Liffers (Grüne), die Beauftragten des Beirats für Jugendbeteiligung, verfasst hatten. Der Beirat hat sie in seiner letzten Sitzung des Jahres einstimmig beschlossen.

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